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Sonntag, 5. Februar 2012

Abstracts aus der   Fleischwirtschft

Fleischwirtschaft 90 (2), S. 107-109, 2010

Die Produktion nicht kastrierter Eber – Herausforderungen und Chancen

Herausforderungen und Chancen

Von Ronald E. Klont, Esra Kurt, Lourens Heres und Bert Urlings

nicht kastrierte Eber | Ebergeruch | Verringerung | Prävention | Erkennung |

Vorteile der Produktion nicht kastrierter Eber werden gesteigertes Wohlbefinden der Schweine, höhere Produktionseffizienz für Produzenten und eine bessere Wahrnehmung durch die Verbraucher sein. Die Produktion nicht kastrierter Eber setzt die Möglichkeit voraus, andere Verarbeitungswege für Produkte mit Ebergeruch zu entdecken und zu finden, sowie eine internationale Akzeptanz von Produktionssystemen mit nicht kastrierten Ebern. Dieses Papier fasst die Möglichkeiten zusammen, zu vermeiden, dass Schweinefleisch mit abweichendem Geruch den Verbraucher erreicht, indem 1) Ebergeruch im lebenden Tier verhindert und verringert wird, und 2) Tierkörper mit abweichendem Geruch und die Verwendung von Produkten mit abweichendem Geruch in weiterverarbeitetem Fleisch erkannt werden. Eine erhebliche Verringerung ist möglich durch genetische Selektion, Futter- und Hofmanagement. Dies wird einige Zeit dauern und nicht zu Produkten führen, die zu 100% frei von Ebergeruch sind. Eine international anerkannte und zuverlässige Erkennungsmethode am Schlachtband in den Fleischverarbeitungswerken steht noch nicht zur Verfügung, wird aber untersucht. Die Produktion nicht kastrierter Eber bietet eine großartige Gelegenheit für die Zukunft, aber in der Zwischenzeit ist die Kastration bei minimalen Schmerzen ein gangbarer Weg.

English Summary

Full-text versions: German (primary publication) and English language

Fleischwirtschaft International 25 (2), 2010, p. 59 

Production of entire males - Challenges and opportunities
 
Keywords: entire males | boar taint | reduction | prevention | detection

 
Advantages of producing entire males will be increased pig welfare, higher production efficiency for producers and a better perception by consumers. Production of entire males requires the possibility to detect and find alternative processing routes for boar tainted products and an international acceptance of production systems with intact boars. This paper summarizes the possibilities to reduce tainted pork reaching the consumer by 1) prevention and reduction of boar taint in the live animal, and 2) detection of tainted carcasses and use of tainted products in further processed meats. Significant reduction is possible through genetic selection, feed and farm management. This will, however, not lead to 100% boar taint free products. An international accepted and reliable on-line detection method in meat processing plants is not yet available but under investigation. Production of entire males offers a great future opportunity, but in the mean time
castration with minimal pain is a viable option.

Anschriften der Verfasser

Dr. Ronald E. Klont, Dr. Esra Kurt, Dr. Manager R&D Food Safety Lourens Heres und
Prof. Dr. Bert Urlings, Vion Food Group, 5280 AA Boxtel, Niederlande 
 
 

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