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Freitag, 10. Februar 2012

Abstracts aus der   Fleischwirtschft

Fleischwirtschaft 90 (7), S. 100-105, 2010

Umgang mit Rohstoffen und tierischen Nebenprodukten in Lebensmittelbetrieben

Teil B: Ergebnisse der gemeinsamen Projektgruppe von AFFL und AGTT zu Fragestellungen an der Schnittstelle von Lebensmittelrecht und dem Nebenproduktebeseitigungsrecht

Von Edwin Ernst und Anette Krusholz

Rohstoffe | Tierische Nebenprodukte | Lebensmittelbetriebe | Schwerpunktprogramm | Schnittstelle | Nebenproduktebeseitigungsrecht

Ausgehend von den sogenannten Gammelfleischskandalen vor allem Ende des Jahres 2005 bzw. Anfang 2006 und dann noch einmal durch die Vorfälle im Herbst 2007 haben verschiedene Länder Maßnahmen ergriffen, um durch eine Intensivierung bzw. Optimierung der Überwachung derartige Vorfälle zukünftig möglichst zu vermeiden. In Baden-Württemberg wurden in diesem Zusammenhang Schwerpunktprogramme aufgelegt, um insbesondere die Kontrolltätigkeit in Betrieben an der Schnittstelle zwischen Lebensmittel- und tierischen Nebenprodukterecht zu intensivieren. Vor dem Hintergrund der zahlreichen offenen Fragen, die unter anderem im Rahmen dieses Projektes herausgearbeitet wurden, haben die Länder zusammen mit Vertretern des BMELV eine gemeinsame Projektgruppe ins Leben gerufen, die sich mit speziellen, offenen Fragestellungen aus diesem Schnittstellenbereich beschäftigte. In einem zweiteiligen Beitrag sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Im ersten Teil wurden in der Juni-Ausgabe der Fleischwirtschaft (Seiten 107 - 111) zunächst die Ergebnisse des Schwerpunktprogramms der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg präsentiert. Die Ergebnisse der oben genannten gemeinsamen Projektgruppe der beiden LAV-Arbeitsgruppen AGTT (AG Tierseuchen und Tiergesundheit) und AFFL (AG Fleisch- und Geflügelfleischhygiene und fachspezifische Fragen von Lebensmitteln tierischer Herkunft) werden in diesem zweiten Teil dargestellt.

English Summary  

(original article is only in German language available)

 

Handling raw materials and by-products of animal provenance
in food processing plants 

 
Keywords: raw materials | by-products of animal provenance | food processing plants | primary programme | interface | law governing elimination of by-products

 
As a consequence of the „rotten meat" scandals, above all at the end of 2005 and the beginning of 2006, followed by the incidents in Autumn 2007, some of the German states adopted measures to avoid such measures as far as possible in future by stepping up or optimising surveillance. In this connection primary programmes were established
in Baden-Wuerttemberg to intensify in particular monitoring operations in food plants at the interface between the law governing food and the law governing elimination of by-products of animal provenance. Against the background of the many unresolved questions that evolved, partly within the framework of this project, the states created a
joint project group together with representatives of the German Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection (BMELV) to tackle special unanswered questions in this interface area. The results are being presented in a two-part article. The results of
the priority programme of the Veterinarian and Food Surveillance in Baden-Wuerttemberg were published in Part A (June issue of Fleischwirtschaft, pages 107 - 111). The results of the above joint project group of the two LAV work groups AGTT (animal epidemics and
animal health) and AFFL (meat and poultrymeat hygiene and sector-specific questions concerning foods of animal provenance) are described in this Part B.

 
Anschrift der Verfasser

Dr. Edwin Ernst, Ref. 35 - Lebensmittel tierischer Herkunft, Fleisch- und Geflügelfleisch
hygiene, und Dr. Anette Krusholz, Ref. 33 - Tiergesundheit, Ministerium für Ländlichen
Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Abteilung Verbraucher
schutz und Ernährung, Kerner Platz 10, 70182 Stuttgart

 
 

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