Best Image Kompromisslose Qualität von der Alb

Dienstag, 28. Februar 2017
Luftaufnahme des Betriebsgeländes am Sitz in Biberach.
Foto: Handtmann
Luftaufnahme des Betriebsgeländes am Sitz in Biberach.
Themenseiten zu diesem Artikel:

Albert Handtmann Maschinenfabrik


Sieger Handwerk in der Kategorie „Füller“. Handtmann in Biberach zählt zu den Hidden Champions. Inzwischen exportieren die Oberschwaben 85 Prozent ihrer Maschinen und Anlagen.

Die fleischerhandwerklichen Betriebe in Deutschland bescheinigen der Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG ein hervorragendes Image. Damit belegt der Hersteller von Füllern den ersten Platz in der Kategorie „Handwerk“ der aktuellen Studie „Best Image 2016 Füllmaschinen“ von afz und „Fleischwirtschaft“.

Handtmann ist das, was man unter einem echten schwäbischen Familienunternehmen versteht: Gegründet 1873 von Glockengießer und Mechanikermeister Christoph Albert Handtmann entwickelte sich der Maschinenbauer aus Biberach an der Riß zu einem heute weltweit tätigen Unternehmen. Die Oberschwaben zählen zu den Hidden Champions und exportieren 85 Prozent ihrer Maschinen und Anlagen.

1954 gründete Arthur Handtmann eine Maschinenfabrik für die Herstellung von Füll- und Portioniermaschinen. Zwölf Jahre später, 1966, kam der erste Vakuumfüller auf den Markt. 1977 folgte die Premiere für das weltweit erste Vakuumfüller-System mit automatischer Hängeeinheit. Auf der World Wide Expo in Chicago präsentierte Handtmann das ConPro-System. Im Jahr 2010 eröffnete der Füllerspezialist ein neues und modernes Kundenforum. Es wurde so erfolgreich angenommen, dass im vergangenen Jahr ein zweites Technologiezentrum mit 4000 qm Fläche fertiggestellt wurde. Ebenfalls 2016 debütierte die neue VF-800-Serie.

„Die beste Maschine kann nur dann langfristig überzeugen, wenn der Service stimmt.“
Thomas Ott
„Darin stecken einige Jahre Entwicklungsaufwand“, verrät Thomas Ott als verantwortlicher Bereichsleiter der Vertriebsorganisation auf die Frage, was eine gute Maschine auszeichnet. Jede Baugruppe und alle Funktionen würden systematisch analysiert, konstruiert und anschließend intensiv getestet. Nur so ist es möglich, leistungsfähige und gleichzeitig universell einsetzbare Maschinen in Premiumqualität zu bauen, ist Ott überzeugt.

Zu den USPs zählen Vakuumfüllmaschinen mit flexibler Kombination von Vorsatzgeräten zur Herstellung vielfältiger Produkte sowie die optionale Erweiterung mit Produkthandlings-Systemen zur weiteren Automatisierung der Produktion. Die Portionier- und damit auch die Gewichtsgenauigkeit ist für alle Betriebsleiter ein wichtiges Kriterium bei der Abfüllung von Brät. Ein nachstellbares Flügelzellenförderwerk mit Gewichtskompensation für langzeitstabile Gewichtsgenauigkeit macht das möglich.
Freuen sich über die Auszeichnung (von links): Geschäftsführer Karl Keller und Bereichsleiter Vertriebsorganisation Thomas Ott.
Foto: Simon Fahr
Freuen sich über die Auszeichnung (von links): Geschäftsführer Karl Keller und Bereichsleiter Vertriebsorganisation Thomas Ott.
Das Motto „Ideen mit Zukunft“ beschreibt das Unternehmensleitbild in aller Kürze. Dahinter steht der Anspruch, mit Ressourcen sorgfältig und sparsam umzugehen. Der wirtschaftliche Erfolg soll durch modulare, energieeffiziente und langlebige Systemplattformen, die eine nachhaltige und umweltschonende Lebensmittelproduktion ermöglichen, getragen werden. Um dies zu erreichen, setzen die Baden-Württemberger auf eine kompromisslose Qualität, die auf effiziente und wirtschaftliche Produktionslösungen mit hoher Leistung bei niedrigen Kosten setzt.

Diesem Anspruch werden die Schwaben aus Kundensicht gerecht. Für die Umfrageteilnehmer steht der Hersteller für zuverlässige und langlebige Füller, die ein hohes Maß an Arbeitssicherheit bieten und neben anwenderfreundlichen Arbeitsabläufen vor allem schnell und exakt arbeiten. Handtmann punktet auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Kundenservice. „Die beste Maschine kann nur dann langfristig überzeugen, wenn der Service stimmt“, kommentiert Ott das Urteil der Leser von afz und „Fleischwirtschaft“.

Handtmann

Die Unternehmensgruppe ist in sechs Geschäftsbereichen tätig: Anlagentechnik, Füll- und Portioniersysteme, Kunststofftechnik, Leichtmetallguss, Systemtechnik sowie Bearbeitungszentren für die zerspanende Industrie. 2016 erwirtschaftete die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 850 Mio. Euro mit zirka 3.600 Mitarbeitern. Davon sind weltweit 600 im Bereich Füll- und Portioniersysteme im Einsatz.
Im aktuellen Geschäftsjahr läuft es gut für das Unternehmen. Die IFFA-Innovationen setzten starke Impulse, darunter die neue Vakuumfüller-Reihe VF 800. Kundenanforderungen zu Automations- und Produkthandling-Lösungen sind Grundlage für eine positive Prognose für die kommenden Jahre. Rund zwölf Millionen Euro investiert der Maschinenbauer in Kunden-Dienstleistungen, etwa in das Forum. Aktuell wird in ein neues Logistikzentrum mit 6.700 qm Grundfläche mit Hochregallager, 7.300 Stellplätzen für Gitterboxen oder Europaletten sowie ein Kleinteilelager investiert.

Weblink zum Unternehmen: Handtmann

Das könnte Sie auch interessieren
stats