Rudolf-Kunze-PR-Preis Rennen geht in die heiße Phase

Mittwoch, 12. Juli 2017
Das Medienecho und die Kommunikation der Innung stehen bei der Bewertung im Vordergrund.
Foto: DFV
Das Medienecho und die Kommunikation der Innung stehen bei der Bewertung im Vordergrund.
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Innungen, die eine besonders wirksame und aufmerksamkeitsstarke Öffentlichkeitsarbeit geleistet haben, zeichnet die Fördergesellschaft WFF des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV) mit dem Rudolf-Kunze-PR-Preis aus. Jetzt geht das Rennen um die begehrte Auszeichnung in die heiße Phase, Mitte Juli ist Bewerbungsschluss.

Wichtige Kriterien in dem Wettbewerb sind die Kommunikationsmaßnahmen der Akteure in den Innungen sowie die Berichterstattung in den regionalen Medien. Diese wiegen zum Beispiel schwerer als die schiere Größe der Aktion. Darauf weist der DFV jetzt besonders hin. Denn der Rudolf-Kunze-Preis soll vor allem eines: Kollegen in anderen Innungen zur Nachahmung anregen. Originelle Ideen sind hier ebenso geeignet wie traditionelle Konzepte – vor allem, wenn sie sich gut auf die Verhältnisse der Innung vor Ort anpassen und auch mit schmalem Budget umsetzen lassen.

Dies gilt zum Beispiel für die Preisträger des Rudolf-Kunze-PR-Preises 2016, die Fleischerinnungen Ahrweiler, Nordhessen und Ulm-Alb-Donau. So überzeugten die Innungsfleischer von der Ahr damit, wie sie das 200. Kreisjubiläum mit einer eigenen Wurstkreation und zahlreichen Aktionen begleiteten. Die Innung Ulm-Alb-Donau lieferte mit einem Leberkäse, der so lang war wie das Ulmer Münster hoch ist, eine preiswürdige Einzelaktion, die im Rahmen des Kunze-Preises ebenso prämiert wird, wie eine vorbildliche f-Marken-Präsentation oder ein umfassendes Gesamtkonzept. Für Letzteres wurden 2016 gleich fünf Innungen ausgezeichnet, die zusammen die 1. Nordhessische Blut- und Leberwurstmeisterschaft auf die Beine gestellt hatten.

Rudolf-Kunze-PR-Preis 2016
(Bild: DFV)

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Im Rahmen des Rudolf-Kunze-PR-Preises lobt die afz zudem den Aktionspreis für Fleischer-Fachgeschäfte aus, der an Einzelbetriebe mit außergewöhnlichen Werbeideen geht. Im Jahr 2016 zum Beispiel beeindruckte Michael Moser aus Landsberg am Lech die Jury mit einer besonderen Aktion zur Fußball-EM. In dem fantasievollen Heft traten die Mitarbeiter als Spieler auf, alle vorgestellt mit einigen persönlichen Worten und bildlich im Vereinstrikot. In der Mannschaft zählten die Kollegen aus dem Verkauf beispielsweise zum „Sturm“, die Produktionsmitarbeiter zum „Mittelfeld“. Die „Ausstatter“ der Mannschaft waren die Landwirte.

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