Blockheizkraftwerk Strom und Wärme für den Eigenbedarf

Freitag, 13. Februar 2015
Foto: Metten

Metten Fleischwaren hat vor etwa einem halben Jahr ein eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen.
Diese Maßnahme ist nur eine von vielen Investitionen in den letzten Jahren, die das Sauerländer Familienunternehmen in ihrem Werk durchgeführt hat. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz geleistet sowie zugleich die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

Seit Ende Juli ist das BHKW in Betrieb. Hierdurch entlastet das Finnentroper Unternehmen die Umwelt und mindert zugleich die steigenden Energiekosten.

Ausgestattet mit einem Gasmotor und einer Leistung von 400 kW wandelt das Blockheizkraftwerk der 2G Energy das Erdgas in Strom um und produziert auf diese Weise jährlich 2.800 MWh Elektrizität für Metten.

Die Abwärme, die beim Umwandlungsprozess entsteht, nutzt das Unternehmen zur Warmwasseraufbereitung wie für das Brühen der Würstchen und das Garen der Schinken. „Durch diese Investition entlasten wir die Umwelt um etwa 900 Tonnen CO2 jährlich und könnten 650 Haushalte mit Strom sowie 550 Haushalte mit Wärme versorgen“, erklärt Dieter Hasenau, technischer Leiter der Metten-Gruppe.

Das neue BHKW deckt rund 30 Prozent des gesamten Strombedarfs des Unternehmens ab und wird mit einem sogenannten Kraft-Wärme-Kopplungs-Investitionskredit finanziert. Die Förderung des zinsgünstigen Darlehens erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

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in afz 7/2015. Dort finden Sie auch ein Interview zur Investition mit Tobias Metten.

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