Julia Klöckner im Interview „Die Ampel klingt einfacher als sie letztlich ist“

Freitag, 20. April 2018
Julia Klöckner, Bundesmininisterin für Ernährung und Landwirtschaft im vierten Kabinett Merkel.
Foto: CDU
Julia Klöckner, Bundesmininisterin für Ernährung und Landwirtschaft im vierten Kabinett Merkel.
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Tierwohllabel


„Verbraucher müssen wissen, wie die Tiere gehalten wurden.“

Mit dieser Aussage verspricht Bundesministerin Julia Klöckner, dass sie bis Mitte der Legislaturperiode ein staatliches Tierwohllabel einführen will. Die Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft möchte, dass Deutschland Spitzenreiter beim Tierwohl in der Nutztierhaltung wird. CDU-Politikerin Klöckner will dafür in Deutschland eine flächendeckende, familiengeführte Landwirtschaft unterstützen.

Die Fleischerzeugung bezeichnete die Ministerin als einen wichtigen Teil der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft. Die Aufgaben, vor denen dieser Sektor im Bereich Umwelt- und Tierschutz zweifellos stehe, würden aber nicht dadurch gelöst, dass man die Tierhaltung in Deutschland immer mehr erschwert.

Von den Verbrauchern erhofft sich Julia Klöckner, dass sie Lebensmittel wertschätzen und auch diejenigen, die sie erzeugen. Dazu brauche es die Stärkung der Ernährungsbildung auf der einen Seite und eine verständliche und verlässliche Lebensmittelkennzeichnung auf der anderen Seite. „Eine Ampelkennzeichnung klingt einfacher als sie letztlich ist“, erteilte Klöckner dieser Lösung eine Absage und setzt stattdessen auf eine Gesamtstrategie zur Reduzierung von Fett, Zucker und Salz. Im Fokus stehe die gesamte Ernährungs- und Lebensweise, nicht der einzelne Nährstoff.

Das vollständige Interview finden Sie in der aktuellen FLEISCHWIRTSCHAFT-Ausgabe 4/2018. Zu den Abo-Angeboten.

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