Politik trifft Handwerk Berliner Luft mit leckerem Grillduft

Mittwoch, 13. Juli 2016
DFV-Einsatz beim Sommer-Biwak in Berlin (von links): Die Präsidiumsmitglieder Klaus Gerlach, Heinz-Werner Süss, Michael Durst und Hauptgeschäftsführer Martin Fuchs.
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DFV-Einsatz beim Sommer-Biwak in Berlin (von links): Die Präsidiumsmitglieder Klaus Gerlach, Heinz-Werner Süss, Michael Durst und Hauptgeschäftsführer Martin Fuchs.
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Parlamentskreis DFV CDU/CSU-Bundestagsfraktion


Das traditionelle Freiluft-Treffen des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (PKM) im Garten des Kronprinzenpalais ist ein fester Termin vor der parlamentarischen Sommerpause. Erneut punktete die Fleischerzunft mit einem schmackhaften Auftritt.

Im Auftrag des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV) versorgte die Berliner Innung die rund 2.000 Teilnehmer aus Politik, von Wirtschaftsverbänden und Medien mit herzhaften Leckerbissen vom Grill.

Von den 310 Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion engagieren sich derzeit 190 Politiker im Parlamentskreis Mittelstand für kleine, mittlere und familiengeführte Unternehmen. „Sie sind diejenigen, die dafür sorgen, dass es uns in Deutschland gutgeht“, unterstrich Gastgeber Christian Freiherr von Stetten in seiner Begrüßung.

Mit dem Verweis auf die Traditions- und die Innovationskraft dieser Betriebe lobte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel deren wichtige Rolle in der Wirtschaft. Trotz der derzeit guten Beschäftigungslage sollte sich Deutschland aber zudem für die Zukunft rüsten. „Wir müssen offen sein und dürfen uns nicht abschotten“, warb sie für die Abschaffung von Handelsbegrenzungen.

Leidenschaftlich verteidigte Volker Kauder den in der Koalition ausgehandelten Kompromiss zur Erbschaftsteuer, von dem insbesondere kleinere Unternehmen, die Arbeitsplätze erhalten, ausgenommen sind. „Integration findet über Arbeit statt“, sagte er und machte explizit auf die vielfältigen Aktivitäten des Handwerks in Bezug auf die Qualifizierung von Flüchtlingen aufmerksam. Als weitere Ziele nannte Kauder einen dauerhaft ausgeglichenen Haushalt, die Stärkung ländlicher Räume und Bürokratieabbau. Sein Fazit: „Wir brauchen Regelungen, die in der Sache etwas bringen!“ Damit sprach der Politiker dem Mittelstand aus dem Herzen, denn die überbordende Aufzeichnungspflicht stellt das Lebensmittelhandwerk vor große Probleme.

DFV-Präsident Heinz-Werner Süss, die Vizepräsidenten Michael Durst und Klaus Gerlach, DFV-Hauptgeschäftsführer Martin Fuchs und Berlins Innungsgeschäftsführer Martin Stock nutzten das Event zur Kontaktpflege und zum Meinungsaustausch über die Praxistauglichkeit zahlreicher Gesetze sowie geplanter Verordnungen wie die Einführung manipulationssicherer Kassensysteme. Weitere Themen mit viel Klärungsbedarf im Detail konzentrierten sich auf die immer schwieriger werdende Ausbildungs- und Nachwuchskräftesicherung, die Betriebsnachfolge und auf effiziente Organisationsstrukturen bei sinkenden Mitgliederzahlen.

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