Außer-Haus-Markt Burger haben noch Potenzial

Dienstag, 29. August 2017
Burger haben noch Potenzial.
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Burger haben noch Potenzial.
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Snackmarkt Fastfood


Fleischer sichern sich ihren Teil am Snackmarkt. Aber es gibt noch Luft nach oben: Neben den Klassikern suchen die Kunden nach Geflügel, Suppen und hochwertigen Fastfood-Varianten.

Wenn es ums Snacken geht, messen sich die Fleischer hierzulande mit einer bunten Vielfalt an Mitbewerbern – angefangen bei den Bäckerkollegen über Tankstellen und Supermärkte bis hin zur klassischen Imbissbude oder dem modernen Foodtruck.

Ein Viertel der Liebhaber der schnellen Mahlzeit entscheidet sich aber inzwischen für das Angebot des Handwerksmetzgers. Da ist noch Luft nach oben, wie die aktuelle Studie „Snackbarometer“ im Auftrag der afz zeigt.

Snack 2017

Ideen und Inspirationen liefert der Kongress „Snack 2017“ am 5. und 6. September in Frankfurt. Weitere Fakten zum Snack-Konsum liefert die Studie „Snackbarometer“. Kontakt: snackbarometer@dfv.de.
Und die Metzger-Kunden sind treue Kunden. Zu 70 Prozent kaufen sie mindestens wöchentlich einen kleinen Imbiss in ihrem Fachgeschäft. Der „harte Kern“ (39 Prozent) tut dies sogar mehrmals in der Woche. Oft genug bleibt es dann nicht bei der Leberkäs-Semmel oder dem Bratwurst-Brötchen, sondern der Einkauf für das Abendessen oder das Wochenende wird dann gleich mit erledigt.

Apropos: Leberkäs-Brötchen. Das ist bei den befragten Bundesbürgern nach wie vor der beliebteste Snack aus der Fleischerei. Wobei sich im Norden und Westen noch die Frikadelle in der Beliebtheitsskala davorschiebt, im Osten die Brat- oder Bockwurst. Im Norden und Osten haben aber auch Suppen und Eintöpfe ihre Fans. Potenzial sehen die Marktforscher indes noch für gute Burger-Konzepte. Die handwerklich aufgewerteten Varianten des Fastfood-Klassikers würden insbesondere die jüngeren Kunden gern noch öfter auf der Speisekarte des Metzger-Bistros sehen.

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