Spezialitätenmesse Europas Originale im Fokus

Freitag, 31. Oktober 2014
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Spezialitätenmesse Herkunftsaspekt


„Wir suchten einen optimalen Auftritt“, erläuterte Ingmar Rauch das generalüberholte Messekonzept, das die saisonale Herbstbörse bei R&S in diesem Jahr prägte. Daher wurde das Sortiment ein wenig gestraff, und es kamen hauptsächlich Neuheiten und saisonale Produkte auf die Probiertische.
Bei den internationalen Spezialitäten aus Frankreich, Italien, Spanien und Belgien will sich der Fachgroßhändler aus Essen stärker auf den Herkunftsaspekt konzentrieren. Er verknüpft Schinken, Rohwürste und Pasteten mit einem kompletten Konzept.

„Wer sich über Produkte, Herkunft und Herstellung informiert hat, kann sie leichter verkaufen“, lautet die Devise. Ausgesuchte Artikelgruppen werden künftig stärker in den Vordergrund gerückt, zumal die
Fleischer-Fachgeschäfte nur begrenzt Platz bieten.

Die Hauptrolle spielen nicht nur die grob umrissenen Regionen, sondern die Original-Herkunft und die einzigartigen Herstellungs- und Geschmacksvarianten, die den Charakter einer Spezialität prägen. „Wir wollen das herausfiltern, was das Besondere einer regionalen Delikatesse ausmacht“, so Ingmar Rauch.

Die Produktrange der auf dem Etikett als „Original“ titulierten Spezialitäten verbindet eines: der wiedererkennbare optische Auftritt. Neben dem Aufdruck, der das Produkt als Original seiner Heimat ausweist, kommt noch ein einheitliches Erscheinungsbild hinzu. Die Flagge des Herkunftslands wird dabei ebenso eingebunden wie der Name in der Landessprache sowie eine typische Grafik, die die Kunden auf den ersten Blick mit der Region verbinden.

Neben den vielfältigen Delikatessen aus den diversen europäischen Herkunftsgebieten hat sich auch die neue Linie etabliert, bei der das Qualitätsfleisch in Vordergrund steht. Als besonders erfolgreich hat sich das Fleischgeschäft mit der eigenen Rindfleischmarke „Chateau Bœuf“ entwickelt. Rund 400 Tiere pro Woche werden derzeit vermarktet.

Das nächste erklärte Ziel ist es, um die 500 Bullen pro Woche zu zerlegen und zu verkaufen. Ingmar Rauch: „Das Konzept kommt hervorragend an, die entsprechenden Audits bei den Landwirten und Zerlegebetrieben laufen, und auch die Logistik funktioniert perfekt bis in die Theke.“

Das Foto zeigt Ingmar Rauch und Martina Rauch-Hauf.
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