Fleisch vom Gutshof Eigenmarken in der Kritik

Dienstag, 24. Februar 2015
Foto: Collage: afz Grafik

Plusminus, das Wirtschaftsmagazin der ARD, sowie die Sendung „Unser Land“ des Bayerischen Rundfunks (BR) haben die Eigenmarken des Lebensmittelhandels kritisch unter die Lupe genommen.

Vielfach trage das Sortiment an Fleisch und Wurst einen Namen von sogenannten Gutshöfen wie etwa Birkenhof (Kaiser’s Tengelmann), Gut Ponholz (Norma) und Mühlenhof (Penny). Beim Packlhof monierten die Journalisten, dass der fleischerhandwerkliche Betrieb auch Rohstoffe anderer Herkunft – etwa aus Österreich – verarbeite.

Es sei schlichtweg nicht möglich von einem einzigen landwirtschaftlichen Betrieb komplette Händlernetze zu bedienen, so dessen Geschäftsführer Josef Urban. Bei der Hausmarke von Vinzenzmurr, Hofgut Schwaige, musste der Münchner Filialist gegenüber dem BR einräumen, dass auf dem Gut keine Rinder gehalten werden. In der Kritik steht dabei die ideenreiche Namensfindung, die die Verbraucher bewusst auf eine irreführende Fährte setze, so der Tenor der Sendungen.
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