Halbjahresbilanz Metzger behaupten Umsätze

Dienstag, 16. August 2016
Im ersten Halbjahr 2016 steigen die Umsätze bundesweit durchschnittlich um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2015.
Foto: afz
Im ersten Halbjahr 2016 steigen die Umsätze bundesweit durchschnittlich um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2015.
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Halbjahresbilanz Fleischerhandwerk


Die Fleischer-Fachgeschäfte in Deutschland setzen ihren Wachstumskurs fort. Von Januar bis Juni kletterten die Umsätze zwar nicht so deutlich wie im ersten Halbjahr 2015, aber am Ende steht ein Plus.

Die Erlöse stiegen bundesweit durchschnittlich um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die positive Geschäftsentwicklung fällt damit im Vergleich zwar weniger dynamisch aus, bewegt sich aber zu 2015 auf einem stabilen Niveau.

Insgesamt blicken 78 Prozent der Umfrageteilnehmer des afz-Barometers auf eine zufriedene Geschäftslage. Ein Jahr zuvor meldeten dies allerdings noch 81 Prozent der Befragten. Die Fleischer behaupteten sich am stärksten in Gemeinden mit bis zu 2.000 Einwohnern und in Kleinstädten zwischen 5.000 und 10.000 Einwohnern. Hier punkten die Meisterbetriebe mit der Nähe zu den Menschen vor Ort und ziehen Nutzen aus der Rolle des oftmals letzten verbliebenen Regionalversorgers.

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Weniger gut und deutlich gebremst verlaufen die Geschäfte nach den afz-Erhebungen im Osten der Republik: Zwischen der Mark Brandenburg, dem Thüringer Wald und dem Erzgebirge erreichte das Fleischerhandwerk mit einem Umsatzplus von 0,3 Prozent lediglich ein Nullwachstum.

Die Entwicklung der Notierungen an den Schlachtvieh- und Fleischmärkten entlastet die Metzgereien deutlich wie auch die sinkenden Preise für Energie – vorausgesetzt, die Tarife werden überprüft. Chancen bieten das Snackgeschäft und Partyservice-Dienstleistungen. Die Einnahmen – knapp 20 Prozent am Gesamtumsatz – gaben etwas nach. Sie bleiben aber Wachstumstreiber, denn die „To-Go“-Verpflegung liegt im Trend.

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