Konsumausgaben Außer Haus liegt im Trend

Dienstag, 23. August 2016
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Trends Gemeinschaftsverpflegung Betriebsgastronomie


Im ersten Halbjahr 2016 gaben die Verbraucher in Deutschland knapp 35,3 Mrd. Euro für gastronomische Leistungen aus. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum.

Das Außer-Haus-Geschäft ist besonders getrieben von der positiven Entwicklung der Gemeinschaftsverpflegung, die wie im Vergleichszeitraum 2015 erneut um 4,5 Prozent zulegte. Insbesondere die Schulverpflegung wird konsequent ausgebaut durch Erweiterung und Umbauten zu Ganztagseinrichtungen inklusive Mensa. Die Betriebsgastronomie behauptet sich mit attraktiven Angeboten und zahlreichen Aktionen gegenüber einer wachsenden Anzahl an Streetfood-Märkten im Umfeld vieler Unternehmen. Im Gegensatz dazu schwächeln Hotellerie, Restaurants und Erlebnisgastronomie. Hier steigen die Umsätze leicht um 2,2 Prozent meldet die npdgroup, die den Markt seit mehr als 30 Jahren beobachtet.

Zum Wachstum tragen auch die um 0,9 Prozent gestiegenen Besucherzahlen mit größerem Appetit bei. Der Durchschnittsbon fällt im Mittel aller Segmente mit 6,39 Euro um 2,1 Prozent höher gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 aus.

Auch das Fleischerhandwerk nimmt Anteil an der weiter zunehmenden Bedeutung der Unterwegs-Verpflegung. Das „To-go-Geschäft“ der Metzgereien profitiert von der wachsenden Beliebtheit klassischer Mahlzeiten aus der Heißtheke sowie dem Grill- und Burgertrend. Mit dem Snackgeschäft werden laut afz-Barometer durchschnittlich elf Prozent der Umsätze erwirtschaftet. Zusätzlich schätzen Beschäftigte aus den umliegenden Betrieben wechselnde Mittagsmenüs als Alternative für ihre Pausenzeit.

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