Ranking: „Top 100 der Fleischbranche“ Wachsen oder weichen

Dienstag, 03. Oktober 2017
Zerlegung von Schweinefleisch.
Foto: Tönnies
Zerlegung von Schweinefleisch.
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Ranking ANUGA


Innerhalb von zehn Jahren haben die Top-10 der Fleischwirtschaft ihre kumulierten Umsätze mehr als verdoppelt.
Das zeigt das aktuelle Branchenranking „Top 100-Unternehmen der Fleischwirtschaft“, das die Redaktionen von afz und „Fleischwirtschaft“ wieder gemeinsam zur Leitmesse Anuga vorlegen.

Im Jahr 2006 standen die zehn wichtigsten Unternehmen der Fleisch- und Fleischwarenindustrie noch zusammengefasst für gut neun Milliarden Euro. Heute sind es mehr als 20 Mrd. Euro. Dabei haben einige Hersteller ihre Einnahmen gleich vervielfacht: allen voran der Tönnies-Konzern, aber auch Rothkötter, Müller, Böseler und Willms, um nur einige zu nennen. Ebenso haben die Fleischwerke des Handels ein rasantes Wachstum hinter sich.

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Die Kehrseite der Medaille ist, dass in dieser Dekade auch eine ganze Reihe an Produzenten aufgeben mussten. Hart umkämpft ist der Markt nach wie vor, die Herausforderungen vielseitig – daran hat sich in den zehn Jahren nichts geändert.
Schweinehälften - Schlachthaken - BU Top 100
(Bild: jus)

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Im vergangenen Jahr waren Diskussionen um Tierschutz und Tierwohl, ein florierender Export, vor allem nach Asien, und damit einhergehend der hohe Schweinepreis die Themen, die die Unternehmer in der Fleischwirtschaft vorrangig beschäftigten. So haben die Anbieter von Fleisch und Fleischwaren vielfältige Ansprüche zu erfüllen, zwischen dem wachsenden Wunsch nach Qualität, Regionalität und artgerechter Tierhaltung auf der einen Seite und dem lukrativen Massengeschäft in Auslandsmärkten auf der anderen. Letzteres hilft jedoch dabei, die Wertschöpfung am gesamten Tier zu verbessern.
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