Street-Food-Markt Nach dem Shoppen im Bikini – lecker essen im Kantini!

Freitag, 01. Juni 2018
Einladend: der neu Food-Court „Kantini“ im Bikini.
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Einladend: der neu Food-Court „Kantini“ im Bikini.
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Die City West von Berlin hat sich herausgeputzt. Die in einem modernisierten Baudenkmal aus den 50er Jahren angesiedelte Concept Shopping Mall neben dem Zoologischen Garten lädt seit Januar 2018 auch zu vielfältigem kulinarischen Genuss in einen dauerhaften Street-Food-Markt ein.
„Hier schnabuliert Berlin“ heißt das originelle Motto des neuen Food-Courts im Bikini-Haus. Nach Sanierung und Umbau vor über vier Jahren wurde es zu einem beliebten Einkaufsparadies. Seit Januar 2018 können Shopping-Kunden, Anwohner, Büroleute und Hotelgäste aus der Umgebung in einer lichtdurchfluteten und mit vielen Grünpflanzen dekorierten Markthalle in angenehmer Atmosphäre essen und trinken.

Eigens dafür wurde eine bis dato ungenutzte Rohbaufläche im ersten Obergeschoss innerhalb eines Jahres zum gastronomischen Bereich umgebaut, den es so in keinem anderen Berliner Einkaufszentrum gibt. Mit dem Kantini im Bikini – die originelle Wortschöpfung basiert auf der Neigung der Berliner, die Namen bekannter Orte zu verniedlichen – ist den Machern eine innovative Lösung gelungen. So gibt es hier eine bunte Mischung aus 13 internationalen Speiseanbietern.

Zu den festen Mietern gesellen sich noch zwei Theken, die von regelmäßig wechselnden Start-Up-Unternehmen betrieben werden. Das sorgt für frische Impulse und die Vorstellung saisonaler Trends. Im Vorfeld prüft das Management die Bewerber auf ihr kulinarisches Angebot. Ähnlich wie im Shoppingbereich des Bikini-Hauses hatten große Ketten keine Chance. Im Fokus standen Anforderungen wie Originalität, Authentizität, Kreativität und Frische.

Von Italien bis Hawaii

„Eine aufregende kulinarische Destination“ hatte Antje Leinemann, Geschäftsführerin des Bikini Berlin, angekündigt und bezahlbare Preise ab drei Euro aufwärts impliziert. Die Besucher haben die Wahl zwischen europäischen Speisen und exotischen Geschmackserlebnissen.

So stellen die Stände von Pasta Deli und TerrAmare unter Beweis, dass italienische Küche mehr als Pizza sein kann. Erfolgreich kreieren sie Snacks wie Tramezzini, die Sandwich-Variante aus Turin, leckeres Fladenbrot aus der Region Romagna und gebackenen Mozzarella. Keinesfalls fehlen darf der regionale Imbiss-Platzhirsch aus der Spreemetropole. Als Experte in dieser Sache agiert die Berliner Curry Company vor Ort und hält mehrere Variationen der legendären Kultwurst bereit. Darunter die Premium-Version „dry aged“ sowie eine vegane Sorte.

Bei Anbieter Frai steht die individuelle Ernährungsphilosophie des Gastes im Vordergrund und die Besucher können sich aus unterschiedlichen Bausteinen ihr Lieblingsgericht in punkto Low-Carb und Paleo-Kost selbst zusammenstellen. In der Latin-Kategorie bietet der Stand Chaparro Speisen der mexikanischen Küche wie Burritos, Comida corrida, Tortas, Quesadillas und Tacos. Fans der Küche des Mittleren Ostens werden von den israelischen Gerichten bei Djimalaya begeistert sein. Geschmacklich Experimentierfreudige sollten am Madrido-Stand Tapas mit indischer Note probieren.
  • Einladend: der neu Food-Court „Kantini“ im Bikini.
    Einladend: der neu Food-Court „Kantini“ im Bikini. (Bild: Marion Schlag)
  • Das Herzstück des Gebäudeensembles ist das legendäre Bikinihaus mit einer Gesamtlänge von 200 Metern. Es war auch Namensgeber für Bikini Berlin – Bikinihaus war in den fünfziger Jahren die umgangssprachliche Bezeichnung der Berliner für das Gebäude. Quelle: Bikini Haus.
    Das Herzstück des Gebäudeensembles ist das legendäre Bikinihaus mit einer Gesamtlänge von 200 Metern. Es war auch Namensgeber für Bikini Berlin – Bikinihaus war in den fünfziger Jahren die umgangssprachliche Bezeichnung der Berliner für das Gebäude. Quelle: Bikini Haus. (Bild: Bikini Haus Berlin)
  • Undenkbar: In der Spreemetropole geht imbissmäßig nichts ohne die berühmte Kultwurst, die von der Berliner Curry Company in verschiedenen Varianten angeboten wird.
    Undenkbar: In der Spreemetropole geht imbissmäßig nichts ohne die berühmte Kultwurst, die von der Berliner Curry Company in verschiedenen Varianten angeboten wird. (Bild: Marion Schlag)
  • Übersichtlich: Im Kantini reiht sich Stand an Stand mit kulinarischen Köstlichkeiten aus 10 Ländern.
    Übersichtlich: Im Kantini reiht sich Stand an Stand mit kulinarischen Köstlichkeiten aus 10 Ländern. (Bild: Marion Schlag)
  • Das Sons of Mana reicht originelle hawaiianische Poke Bowls.
    Das Sons of Mana reicht originelle hawaiianische Poke Bowls. (Bild: Marion Schlag)
  • In dem lichtdurchfluteten, mit Grünpflanzen dekorierten Kantini können Besucher in angenehmer Atmosphäre Speisen aus aller Welt genießen.
    In dem lichtdurchfluteten, mit Grünpflanzen dekorierten Kantini können Besucher in angenehmer Atmosphäre Speisen aus aller Welt genießen. (Bild: Marion Schlag)
Zur genüsslichen Vervollständigung werden in der dazugehörigen Bar auch Champagner, Bier und erlesene Weine kredenzt. Auch die asiatische Küche fehlt im Kantini nicht. Das Royals & Rice bietet außergewöhnliche vietnamesische Speisen. Bei Bibimix werden koreanische Streetfood-Klassiker wie Burger, Bibimbap und Pop Chicken serviert. Ergänzt wird die Vielfalt von Sons of Mana. Der Imbissstand reicht originelle hawaiianische Poke Bowls, die auf Basis von frisch mariniertem Fisch und knusprigem Seetang unter Zugabe weiterer Gemüsesorten in großen Schüsseln angeboten werden.

Süßschnäbel kommen bei Südafrikas angesagter Patisserie Talking Beans aus Kapstadt und der Berliner Eismanufaktur Copper & Flint auf ihre Kosten. Die Foodcourt-Offerte richtet sich an die wachsende Zahl sowohl der Berufstätigen als auch der Touristen und Hotelgäste in Charlottenburg, die sich eine abwechslungsreiche, schnell und frisch zubereitete Mahlzeit wünschen.

Design trifft Geschmack

Der neue Markt ist aber nicht nur ein Treffpunkt für Liebhaber von guten, hochwertigen Speisen aus aller Herren Länder, sondern auch ein innenarchitektonischer Blickfang. Für die Gestaltung der 1.800 qm Fläche sorgte der renommierte Designer Werner Aisslinger mit seinem Studio-Team.

Aufbauend auf dem Charakter des 1957 als schickes Vorzeigebeispiel der Nachkriegszeit eröffneten Bikini-Ensembles wurde für das Kantini mittels heller, klarer Pastellfarben und geradliniger Formen eine ganz individuelle Lifestyle-Landschaft nach dem Vorbild des zeitlosen Mid-Century-Charmes amerikanischer Prägung gestaltet. Im Mittelpunkt stehen die 13 als Modultresen konzipierten Essensstände, die jeweils in eigenen Küchen für die Herstellung ihrer Speisen sorgen.

Das Kantini im Bikini

Immobilieneigentümer: Bayerische Hausbau +++ Eröffnung: Januar 2018 +++ Food-Court-Größe: 1.800 qm +++ Kapazität: 400 Sitzmöglichkeiten +++ Ausstattung/Design: Studio Aisslinger +++ 2 wechselnde Pop-Up-Stände +++ Angebot: 13 Foodstationen mit Küchen aus 10 Ländern +++ Lage: Berlin City West am Bahnhof Zoo +++ Besucher: Anwohner, Geschäftsleute, Touristen +++ Öffnungszeiten montags bis samstags von 10:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Insgesamt 400 Imbissgäste können im Kantini gleichzeitig essen. Das klingt nach unpersönlicher Großraumverpflegung. Doch durch die großzügige Sofalandschaft, verschiedene Sitzgelegenheiten an Tischen und auf Treppen sowie Schaukeln ist die beachtliche Platzkapazität kaum zu merken. Zudem ließ sich die Design-Crew vom digital produzierten Farbreichtum des englischen Malers David Hockney und der Pflanzenwelt in Los Angeles inspirieren.

Ein „Palm-Springs-Feeling“ erzeugt die 18 Meter lange und drei Meter hohe Fensterfront mit Blick auf die Volieren exotischer Vögel im benachbarten Zoo. Bei gutem Wetter können die Gäste auch draußen in einer Loggia sitzen und die Speisen mit Vogelgezwitscher kombinieren. Der Mix aus kulinarischem Markthallenkonzept in bester Verzehr-Atmosphäre kommt an. „Das Angebot entspricht dem internationalen Zeitgeist in Sachen unkomplizierter Ernährung und unkompliziertem Genuss“, fasste es Bikini-Geschäftsführerin Antje Leinemann zusammen.

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