Systemgastronomie Kentucky Fried Chicken

Freitag, 14. Oktober 2016
Expansion auf breiter Front: Im Fokus stehen sowohl Freestander mit Drive-Through als auch Downtown-Lagen, Food Courts und Verkehrsstandorte.
Foto: KFC
Expansion auf breiter Front: Im Fokus stehen sowohl Freestander mit Drive-Through als auch Downtown-Lagen, Food Courts und Verkehrsstandorte.
Themenseiten zu diesem Artikel:

Systemgastronomie KFC Kentucky Fried Chicken


KFC will in Deutschland massiv weiter wachsen. Wie das Unternehmen heute mitteilt, soll die Zahl der Restaurants mit Hilfe von Franchise-Partnern erneut verdoppelt werden. Geplant ist, alle aktuell noch 28 Eigenregiebetriebe der Marke künftig in Franchise-Hände zu übergeben.
„Wir starten in die nächste Phase unseres Wachstums und planen, die Zahl der Restaurants von aktuell 140 auf 300 innerhalb der nächsten Jahre noch einmal zu verdoppeln“, erklärt Insa Klasing, General Managerin KFC Deutschland. KFC habe bereits in den letzten fünf Jahren seinen Umsatz auf über 200 Mio. Euro verdoppelt und dabei über 2.500 neue Jobs geschaffen.

Im Jahr 2015 war KFC mit 20 neu eröffneten Restaurants der am schnellsten wachsende Systemgastronom in Deutschland. Dabei seien 17 der 20 neuen Restaurants von Franchisepartnern eröffnet worden, so Klasing. „Mit dieser Strategie gehen wir den Weg, den KFC in anderen internationalen Märkten bereits erfolgreich eingeschlagen hat“, erklärt die KFC-Chefin. KFC folge damit in Deutschland der Vorgabe seiner Muttergesellschaft Yum! Brands, Inc., sowie dem generellen Trend in der Systemgastronomie.

Der bereits begonnene Prozess des Verkaufs firmeneigener Restaurants wird entsprechend fortgeführt. Die Zielsetzung heißt, dass zukünftig sämtliche KFC Restaurants von Franchisepartnern betrieben werden. „KFC befindet sich zurzeit in Gesprächen mit potenziellen Partnern, die nach einem erfolgreichen Vertragsabschluss bekannt gegeben werden“, so Klasing.
Insa Klasing, General Managerin KFC Deutschland.
Foto: KFC
Insa Klasing, General Managerin KFC Deutschland.
Die Erwerber dieser 28 Restaurants sollten darüber hinaus weitere KFC Restaurants eröffnen und damit zum noch schnelleren Wachstum der Marke in Deutschland beitragen. Mit den 28 Restaurants verfügten die potenziellen Partner dann bereits über eine betriebswirtschaftlich attraktive Zahl an Restaurants als Wachstumsbasis für ihre Expansion, hält Klasing fest.

In diesem Ansatz sieht KFC Deutschland das schnellstmögliche Wachstum und somit einen resoluten Schritt im Erreichen seiner Vision, Deutschlands beliebteste Fast-Food-Marke zu werden.

KFC ist seit 1968 in Deutschland vertreten. Der deutsche Markt wurde vom US-Mutterkonzern Yum! Brands zu einem der vier wichtigsten internationalen Investitionsmärkte erklärt. Seit 2009 konnte die Zahl der Restaurants auf 140 Stores bundesweit verdoppelt werden, davon werden ca. 70 Prozent von Franchise-Partnern geführt. Die systemweiten Erlöse beliefen sich vergangenes Jahr auf 202 Mio. Euro netto, ein Plus von 7,2 Prozent.

Die weitere Expansion von KFC soll in den jeweiligen Märkten flächendeckend erfolgen und zentral gelegene Innenstadtrestaurants, Food Court-Zonen in großen Shoppingcentern, Restaurants mit Drive-Thrus in Gebieten mit hoher Verkehrsfrequenz und starker Einzelhandelskonzentration sowie Bahnhöfen und Flughäfen umfassen.

Weltweit zählt die auf Hähnchen spezialisierte QSR-Marke mehr als 20.000 Restaurants in 120 Ländern und Hoheitsgebieten. Mutterkonzern Yum! mit Sitz in Louisville, Kentucky, wird auf der Fortune 500-Liste mit einem Umsatz von 13 Mrd. US-Dollar auf Platz 228 geführt. Insgesamt betreibt Yum! rund um den Globus fast 43.000 Restaurants unter den Marken KFC, Pizza Hut und Taco Bell. Im Schnitt werden systemweit mehr als sechs Restaurants am Tag eröffnet.
Das könnte Sie auch interessieren
stats