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Deklaration von Käsewürstchen

Die Begriffserklärung von Deklaration von Käsewürstchen

Nach Anlage 3 der Fleisch-Verordnung darf Käse zur Herstellung von Rohwurst, Brühwürste (z. B. Käsewürstchen) verwendet werden. Die Art der Einlagen muss kenntlich gemacht werden oder aus der Produktbezeichnung deutlich hervorgehen. Sofern die Einlagen - wie bei Käsewürstchen - als besondere Bestandteile nicht zu erkennen sind, muss die Art der Einlagen und die verwendete Menge in Prozenten (z. B. Käsewürstchen mit 20 % Käseanteil) kenntlich gemacht werden.Nach § 9 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung müssen darüber hinaus bei loser Ware auch die Zusatzstoffe kenntlich gemacht werden. Dazu stehen zwei Möglichkeiten zur Wahl:1. Direkte Kenntlichmachung aller Farbstoffe, Konservierungsmittel (bei Verwendung von Nitritpökelsalz: "mit Konservierungsstoff" oder "konserviert" oder "mit Nitritpökelsalz"), Antioxidationsmittel (z.B. bei Verwendung von Isoascorbat: "mit Antioxidationsmittel"), Geschmacksverstärker (z.B. bei Verwendung von Glutamat: "mit Geschmacksverstärker") und Phosphat ("mit Phosphat") in Verbindung mit der Ware oder deren Bezeichnung (z. B. auf dem Preisschild), oder2. Kenntlichmachung aller verwendeten Zusatzstoffe unter Berücksichtigung der §§ 5 und 6 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung in Form eines "Aushangs", einer "schriftlichen Aufzeichnung" oder "auf vergleichbare Weise".Jeder Betrieb kann zwischen den Möglichkeiten wählen. Um den Betrieben die Umsetzung der Vorschriften zu erleichtern, hat der Deutscher Fleischer-Verband bereits 1998 ein Aushangregister "Zusatzstoffe" herausgegeben, mit dessen Hilfe die verwendeten Zusatzstoffe vorschriftsmäßig kenntlich machen können.