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Fett und Kalorien

Die Begriffserklärung von Fett und Kalorien

Die Häufigkeit von Übergewicht und Fettsucht nimmt mit steigendem Fettgehalt der Nahrung zu und mit steigendem Kohlenhydratgehalt der Nahrung ab. Dies geht aus verschiedenen europäischen Studien hervor. Hierfür gibt es viele verschiedene Ursachen: Der Körper hat viele Möglichkeiten, überschüssige Fette in Fettdepots einzulagern. Kohlenhydrate und überschüssiges Eiweiß werden in der Regel direkt verbrannt. Eine Umwandlung in die ungeliebten Fettpölsterchen geschieht erst dann, wenn es des Guten tatsächlich zuviel ist. Fettkalorien sättigen weniger als Kalorien aus Eiweiß und Kohlenhydraten. Außerdem haben fettreiche Lebensmittel eine wesentlich höhere Energiedichte als andere Lebensmittel, das heißt, ihr Kaloriengehalt pro Gramm Lebensmittel ist höher. Außerdem schmecken fetthaltige Lebensmittel einfach oft besser. Dies alles führt dazu, dass Fette leicht und unbemerkt dick machen können. 70 bis 80 Gramm Fett pro Tag sind für einen Erwachsenen genug. Derzeit essen die Deutschen im Durchschnitt 80 bis 100 Gramm Fett täglich. Da viele Teilstücke von Schwein und Rind, Kalb und Geflügel heute sehr fettarm sind, hat auch Fleisch in dieser modernen Diätstrategie einen wichtigen Platz. Dies wird unterstützt durch seinen hohen Gehalt an B-Vitaminen, Eisen, Zink, Selen und Chrom. Um allerdings den geringen Fettanteil von Fleisch in einer Reduktionsdiät voll auszunutzen, muss auch die Zubereitung fettbewusst sein. Für den langfristigen Diäterfolg ist es vorteilhaft, dass Fleisch wegen seines hohen Genusswertes und der guten Sättigung ein beliebtes Lebensmittel ist.