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Fleisch und Diät

Die Begriffserklärung von Fleisch und Diät

Abgesehen von dem (unsinnigen) Verbot von Schweinefleisch, führen auch andere Fleischsorten in der Trennkost ein Schattendasein. Auf Grund seiner Nährstoffvielfalt ist Fleisch aber ein hochwertiges Nahrungsmittel, das Bestandteil einer nach heutigem Wissen vollwertigen Ernährung sein soll. Fleischteilstücke, wie sie heute im Laden angeboten werden, sind durch Züchtung und Zuschnitt erheblich magerer als früher. Gegen die Verwendung in einer (Trenn-)Kost zur Gewichtsreduktion bestehen also wegen des Fett- und Energiegehaltes keine Bedenken. Mageres Muskelfleisch vom Schwein enthält beispielsweise nur noch etwa zwei Prozent Fett (früher zwölf Prozent) und liefert damit nur etwa 106 kcal/100 g. Daneben enthält es aber reichlich Thiamin (Vitamin B1). Die Versorgung mit diesem essentiellen Nährstoff ist aber gerade bei jungen Frauen - diese Zielgruppe nutzt gegenwärtig die Trennkost besonders oft zum Abnehmen - sowieso im kritischen Bereich. Mit einem Schnitzel von ungefähr 150 g lässt sich beispielsweise der tägliche Thiaminbedarf decken. Auch Folsäure und Eisen werden von jungen Frauen häufig zu wenig aufgenommen. Dabei haben gerade sie einen besonders hohen Bedarf. Fleisch und Fleischwaren sind wichtige Lieferanten für diese Nährstoffe. Ein Schnitzel oder Steak mit Gemüse und Salat liefert diese wichtigen Nährstoffe und ist im Rahmen der Trennkost als Mittagessen konform mit den Regeln (Eiweißgruppe + neutrale Gruppe). Auch für die Zink-, Selen- und Vitamin B12-Versorgung ist Fleisch wichtig. In der modernen Trennkost spricht nichts gegen die Verwendung von magerem Fleisch und Fleischwaren, auch nicht von Schweinefleisch. Im Gegenteil - sie führt zu einer erheblichen Verbesserung der Nährstoffversorgung.