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Fleischbedarf

Die Begriffserklärung von Fleischbedarf

Der Energiebedarf ist mit rund 1550 kcal/Tag für Vorschulkinder im Vergleich zu Erwachsenen mit 2200 kcal/Tag relativ hoch. Deshalb besteht das Problem der bedarfsdeckenden Zufuhr kritischer Nährstoffe für diese Altersgruppe im wesentlichen darin, dass die Nährstoffdichte für Calcium, Eisen, Zink, Jod und Vitamin B12 in der täglichen Nahrungsmenge im Mittel doppelt so hoch sein muss wie beim Erwachsenen. Insbesondere bei streng vegetarischer Ernährung können Mangelzustände an diesen Nährstoffen in diesem Lebensalter zu bleibenden Schäden der Gesundheit, des Wachstums und der psychomotorischen Entwicklung führen. Zu den kritischen Nährstoffen zählt insbesondere Eisen. Zwar ist Eisen, das vor allem für die Blutbildung benötigt wird, auch in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, jedoch kann der menschliche Körper das im Fleisch enthaltene Eisen besser verwerten. Gerade im Säuglingsalter ist eine ausreichende Eisenversorgung wichtig, da nach vier bis sechs Lebensmonaten die endogenen Eisenreserven des Säuglings erschöpft sind. Der Zeitpunkt ab dem Fleisch regelmäßig verzehrt wird, übt einen entscheidenden Einfluss auf den späteren Eisenstatus aus, wie eine Studie aus Spanien belegt. Kinder im Vorschulalter sollten durchschnittlich pro Tag etwa 55 g mageres Fleisch oder fettarme Wurstsorten essen.