Fleischersatz: Die Zukunft der alternativen P...
Adobe Stock / Suppachchock N
Start-ups aus dem Bereich der alternativen Proteine wurden zwischen 2010 und 2020 Fördermittel im Umfang von 5,9 Mrd. US-Dollar zur Verfügung gestellt.
Start-ups aus dem Bereich der alternativen Proteine wurden zwischen 2010 und 2020 Fördermittel im Umfang von 5,9 Mrd. US-Dollar zur Verfügung gestellt.

VECHTA Der weltweite Markt an Fleischersatzprodukten wächst stetig und damit auch das Interesse bei Investoren und die Anzahl an Unternehmensgründungen. Israel und Singapur sind auf dem Weg zur Innovationsspitze.

Nachrichten über Neugründungen, eingeworbene Fördermittel und Produktneuheiten werden nahezu täglich von unterschiedlichen Plattformen verbreitet. Nach einer Zusammenstellung des Good Food Institute wurden Start-ups aus dem Bereich der alternativen Proteine zwischen 2010 und 2020 Fördermittel im Umfang von 5,9 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt, davon allein Milliarden US-Dollar in 2020. Ein Beitrag aus der „Fleischwirtschaft“ bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung sowie die derzeit verfügbaren Produkte.

Der Autor wagt zudem einen Blick in die Zukunft und einen Ausblick bis 2035. Denn Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Märkte für alternative Proteine liegen von mehreren Marktforschungsinstituten und Unternehmen vor. Sie weichen in ihren Aussagen zum Teil beträchtlich voneinander ab.

Eine realistische Einschätzung der zukünftigen Rolle der alternativen Proteine in der menschlichen Ernährung haben Blue Horizon und die Boston Consulting Group 2021 vorgelegt. Danach könnten Nahrungsmittel aus alternativen Proteinen zwischen 2023 und 2032 Preisparität mit konventionell erzeugten Produkten erreichen. Bei einem erwarteten jährlichen Wachstum von drei Prozent wird der globale Bedarf an Proteinen zwischen 2020 und 2035 von 587 Millionen Tonnen auf 872 Millionen Tonnen ansteigen.

Schnelles Wachstum bis 2035

Im Jahr 2035 sollen nach dieser Projektion alternative Proteine einen Anteil von elf Prozent haben. Für sie wird für den betrachteten Zeitraum eine Zunahme von 13 auf 97 Millionen Tonnen bzw. 750 Prozent prognostiziert, was einem jährlichen Wachstum von 14 Prozent entsprechen würde. Das schnelle Wachstum ist vor allem auf die Entwicklung bei den auf Pflanzenbasis erzeugten Produkten zurückzuführen. Auf sie dürfte 2035 ein Anteil von 71,1 Prozent entfallen, auf Produkte, die durch Mikroorganismen gewonnen werden, 22,7 Prozent und auf solche aus Zellkulturen nur 6,2 Prozent.

Der Autor Hans-Wilhelm Windhorst aus Vechta beschreibt in Fleischwirtschaft 3/2022 ausführlich die prognostizierten Entwicklungen. Hier geht es weiter zum Beitrag Die Zukunft der alternativen Proteine im E-Paper.

DIE THEMEN DER FLEISCHWIRTSCHAFT 3/2022

Die März-Ausgabe enthält unter anderem folgende weitere Beiträge:

Testen Sie das E-Paper der „Fleischwirtschaft“.

Quelle: Fleischwirtschaft 3/2022

Newsletter-Service

Mit unseren kostenlosen Newslettern versorgen wir Sie auf Wunsch mit den wichtigsten Branchenmeldungen und nützlichen Praxistipps.

 
stats