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Dienstag, 03. November 2020
Unternehmensflotte richtig absichern.
Foto: Signal Iduna
Unternehmensflotte richtig absichern.

Unternehmen des Lebensmittelhandwerks können mit Kleinflottenmodellen mehr Leistung für weniger Geld bekommen und ihren Betrieb im Schadensfall vor finanziellen Verlusten schützen.

Wer seine Kfz-Versicherung zum 1. Januar 2021 wechseln möchte, dessen Kündigung muss bis 30. November dieses Jahres bei seinem alten Versicherer vorliegen. Mit einem Kleinflottenmodell können kleine und mittlere Unternehmen des Handwerks ihren Fuhrpark gut absichern, meldet die Signal Iduna.

Das Kleinflottenmodell der Versicherung mit Sitz in Dortmund richtet sich an Betriebe, deren Fuhrpark drei bis neun Fahrzeuge umfasst. Der Versicherungsschutz gelte unter anderem für Pkw, Lieferwagen, Lkw, Verkaufsfahrzeuge, aber auch für Arbeitsmaschinen. Neben besonderen Schadenfreiheitsrabatten biete Signal Iduna auch Bäcker- und Fleischerbetrieben eine vereinfachte Beitragsberechnung und Sonderkonditionen, wirbt das Unternehmen.

Knöllchen
(Bild: imago images / Mario Hösel)

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Der Versicherungsschutz greife beim Kleinflottenmodell bei Eigenschäden – auch auf dem eigenen Grundstück – und zusätzlich bei sogenannten BBB-Schäden. Beide Leistungen seien in der Regel ausgeschlossen oder nur gegen einen hohen Aufpreis versicherbar. „BBB-Schäden“ steht dabei für Brems-, Betriebs- und Bruchschäden. Versichert sind damit zum Beispiel Schäden an Bremsen, durch verrutschte Ladung oder gebrochene Radaufhängungen und Achsen infolge eines Unfalls. Ebenfalls enthalten sei für alle Fahrzeuge eine zwölfmonatige Neu- oder Kaufwert-Entschädigung. „Damit ist der Betrieb gegen finanzielle Verluste nach einem Totalschaden des Firmenfahrzeugs infolge eines Unfalls oder Diebstahls geschützt“, heißt es.

Darüber hinaus können verschiedene Bausteine wie beispielsweise Schutzbriefleistungen optional in den Versicherungsschutz integriert werden. Hierzu gehöre aber auch die wichtige GAP-Deckung, die die finanzielle Lücke schließe, die entsteht, wenn etwa ein finanzierter oder geleaster Lkw beispielsweise nach einem Unfall ein Totalschaden ist. „Der durch den Versicherer ersetzte Marktwert oder Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs ist nämlich in der Regel deutlich niedriger als der Anschaffungspreis. Ist der Lkw beispielsweise geleast, muss der Betriebsinhaber der Leasinggesellschaft jedoch zumeist den vollen Preis erstatten, abzüglich der bis dahin gezahlten Raten. Somit kann der Unternehmer schnell auf fünfstelligen Beträgen sitzen bleiben, die aus dem Betriebsvermögen zu zahlen sind“, warnt die Versicherung.
„Ein Unternehmer kann schnell auf fünfstelligen Beträgen sitzen bleiben.“
Signal Iduna
Für Firmen-Pkw gebe es zudem weitere  Bausteine, um den Versicherungsschutz abzurunden. Darunter befinden sich demnach ein Rabattschutz, der Fahrer- und Personenschutz, der Auslandsschadenschutz und der Autoschutz. Letzterer verlängere beispielsweise die Neuwert-Entschädigung auf 36 Monate.

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