Nationalmannschaft Botschafter und Vorbilder, Teamworker und Bekenner

Dienstag, 24. Juli 2018
Das Logo des Nationalteams des Deutschen Fleischer-Verbands.
Foto: DFV
Das Logo des Nationalteams des Deutschen Fleischer-Verbands.

Die Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks ist offiziell berufen. Zum Kader des vom Deutschen Fleischer-Verband aufgestellten Teams gehören 15 Mitglieder.
Wo auch immer sie in ihrer einheitlichen Montur mit den knallroten Jacken auftreten: Sie fallen auf. Das ist Absicht, denn sie sollen schließlich für Aufmerksamkeit sorgen. Sie sind Teamplayer, wenn sie in unterschiedlichen Besetzungen ihre Einsätze meistern. Dann sind sie als Botschafter unterwegs.

Als Hauptaufgaben der Nationalmannschaft sind die Imagebildung und Nachwuchswerbung definiert, was auf die bessere Wahrnehmung des Fleischerhandwerks abzielt und in einer personifizierten Öffentlichkeitsarbeit gipfelt, die jung und dynamisch, kompetent und sympathisch daherkommt. Wie sie das schaffen und dass sie normale Bürger ebenso wie die Politprominenz beeindrucken können, haben sie gerade in den letzten Wochen mehrfach bewiesen. Aber ihre Auftritte entfalten nicht nur Wirkung nach außen, auch nach innen wollen sie beeinflussen, anregen, anspornen. Denn jedes Mitglied dieser Nationalmannschaft ist ein Leistungsträger, der zum Vorbild taugt: für eine gute Ausbildung, für Karriereziele, für ehrenamtliches Engagement und nicht zuletzt für den Stolz auf den Beruf.

Allein die Auflistung der beruflichen Qualifikationen macht deutlich, dass die Vorzeigetruppe die gesamte Bandbreite abdeckt: Fachverkäuferin und Fleischergeselle, Ernährungsberaterin und Verkaufsleiterin sowie Meister und Meisterin, Betriebswirtin und Betriebswirt, Sommelier und Sommèliere. Die meisten von ihnen sind zwar Meistersöhne oder Meistertöchter, doch neben ihnen behaupten sich angestellte Berufskollegen als ebenbürtig. Bezüglich der geografischen Herkunft herrscht eine gewisse Dominanz der Süddeutschen, aber genügend Mitstreiter aus dem Westen, Osten und Norden mischen ebenfalls mit.
  • Johannes Bächtle aus Lenningen in Baden-Württemberg: „... damit der Beruf wieder ein gutes Image bekommt.“
    Johannes Bächtle aus Lenningen in Baden-Württemberg: „... damit der Beruf wieder ein gutes Image bekommt.“ (Bild: DFV)
  • Leonie Baumeister aus Waibstadt in Baden-Württemberg: „... damit jeder weiß, wie großartig Handwerker sind.“
    Leonie Baumeister aus Waibstadt in Baden-Württemberg: „... damit jeder weiß, wie großartig Handwerker sind.“ (Bild: DFV)
  • Melissa Barget aus Nidderau-Ostheim in Hessen: „... weil das Fleischerhandwerk anders ist als Du denkst.“
    Melissa Barget aus Nidderau-Ostheim in Hessen: „... weil das Fleischerhandwerk anders ist als Du denkst.“ (Bild: DFV)
  • Paula Judith Brehm aus Waldaschaff in Bayern: „... weil sie ein tolles Netzwerk von jungen Kollegen ist.“
    Paula Judith Brehm aus Waldaschaff in Bayern: „... weil sie ein tolles Netzwerk von jungen Kollegen ist.“ (Bild: DFV)
  • Annamaria Büchele aus Frankenthal in Rheinland-Pfalz: „... weil wir stolz auf unser Handwerk sind.“
    Annamaria Büchele aus Frankenthal in Rheinland-Pfalz: „... weil wir stolz auf unser Handwerk sind.“ (Bild: DFV)
  • Raphael Buschmann aus Twistringen in Niedersachsen: „... um den Menschen zu zeigen, was Qualität ist und was Fachgeschäfte bieten.“
    Raphael Buschmann aus Twistringen in Niedersachsen: „... um den Menschen zu zeigen, was Qualität ist und was Fachgeschäfte bieten.“ (Bild: DFV)
  • Franz Gawalski aus Großenhain in Sachsen: „... weil Tradition und Werte heute noch cool sind.“
    Franz Gawalski aus Großenhain in Sachsen: „... weil Tradition und Werte heute noch cool sind.“ (Bild: DFV)
  • Hannah Gehring aus Rot am See in Baden-Württemberg: „... weil Handwerk rockt!“
    Hannah Gehring aus Rot am See in Baden-Württemberg: „... weil Handwerk rockt!“ (Bild: DFV)
  • Manuel Kirchhoff aus Attendorn-Dünschede in Nordrhein-Westfalen: „... um zu zeigen, wie vielfältig und grandios unser Beruf ist.“
    Manuel Kirchhoff aus Attendorn-Dünschede in Nordrhein-Westfalen: „... um zu zeigen, wie vielfältig und grandios unser Beruf ist.“ (Bild: DFV)
  • Markus Kretschmann aus Meißen in Sachsen: „... weil wir zu 100 Prozent hinter unserem Beruf stehen.“
    Markus Kretschmann aus Meißen in Sachsen: „... weil wir zu 100 Prozent hinter unserem Beruf stehen.“ (Bild: DFV)
  • Kathrin Meier aus Wallhöfen-Vollersode in Niedersachsen: „... weil wir zusammen Großes schaffen.“
    Kathrin Meier aus Wallhöfen-Vollersode in Niedersachsen: „... weil wir zusammen Großes schaffen.“ (Bild: DFV)
  • Max Münch aus Lommatzsch in Sachsen: „... um Tradition zu bewahren und die Jugend für unser Handwerk zu begeistern.“
    Max Münch aus Lommatzsch in Sachsen: „... um Tradition zu bewahren und die Jugend für unser Handwerk zu begeistern.“ (Bild: DFV)
  • Clemens Reich aus Spalt-Großweingarten in Bayern: „... zur Wahrung des Handwerks.“
    Clemens Reich aus Spalt-Großweingarten in Bayern: „... zur Wahrung des Handwerks.“ (Bild: DFV)
  • Stefan Weishaupt aus Aitrach in Bayern: „... weil wir Anderen unser Handwerk schmackhaft machen wollen.“
    Stefan Weishaupt aus Aitrach in Bayern: „... weil wir Anderen unser Handwerk schmackhaft machen wollen.“ (Bild: DFV)
  • Tobias Wenderlein aus Spalt-Großweingarten in Bayern: „... weil wir die Elite des Handwerks sind und andere inspirieren.“
    Tobias Wenderlein aus Spalt-Großweingarten in Bayern: „... weil wir die Elite des Handwerks sind und andere inspirieren.“ (Bild: DFV)
  • Das Logo des Nationalteams des Deutschen Fleischer-Verbands.
    Das Logo des Nationalteams des Deutschen Fleischer-Verbands. (Bild: DFV)

Wer darf mitmachen?

Wer in die Nationalmannschaft aufgenommen wird, bestimmt das DFV-Präsidium. Talent und Ausstrahlung sind unbedingte Voraussetzungen, aber noch zwei weitere Bedingungen müssen erfüllt sein:


  1. Jedes Mitglied muss eine abgeschlossene Ausbildung in einem der Berufe des Fleischerhandwerks vorweisen oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben, die zur Berufsausübung im Fleischerhandwerk berechtigt.
  2. Dabei sein darf nur, wer in einem Unternehmen arbeitet, das Mitglied im Deutschen Fleischer-Verband ist.



Lesen Sie auch den Kommentar von Sandra Sieler „Trendige Politur für das angekratzte Fleischer-Image.

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