Schinken II: Vorzugsplatz fürs Star-Produkt

Schinken II: Vorzugsplatz fürs Star-Produkt

Sie arbeiten im traditionellen Familienverbund (von links): die Geschwister Matthias und Sina, Seniorchef Werner sowie Heiner und Carmen Einfeld.

Sie arbeiten im traditionellen Familienverbund (von links): die Geschwister Matthias und Sina, Seniorchef Werner sowie Heiner und Carmen Einfeld.
Eine eigene Ecke ganz vorne im Verkaufsraum reserviert die Fleischerei Einfeld ihrem Starprodukt. Das ist der Landschinken, über den sich das schleswig-holsteinische Fachgeschäft in der 350-Seelen-Gemeinde Negenharrie (Kreis Rendsburg-Eckernförde) künftig noch stärker als bisher profilieren will.

Regionalität glaubwürdig darstellen

Inhaber Heiner Einfeld und Sohn Matthias teilen sich die Verantwortung beim Schlachten, Zerlegen, der Herstellung und Abwicklung der Lohnaufträge. Chefin Carmen Einfeld managt den Laden. Seniorchef Werner Einfeld überwacht gewissenhaft das Räuchern, und übernimmt an der exponierten Schinkentheke stets vor den Augen der Kunden das Entschwarten und Zerteilen der Schinkenschlegel, die ein Endgewicht zwischen neun und elf Kilogramm aufweisen und als Markenprodukte das Prädikat „feinheimisch“ tragen dürfen.

Der Landschinken ist ein feinheimisches Markenprodukt, was ihn als ursprüngliches und typisches regionales Erzeugnis ausweist. Fotos: Sven Tholius
Nach der wöchentlichen Schlachtung gelangen im Schnitt 16 bis 20 in den Produktionsprozess. Beim Zerlegen erhalten die Keulen ihre typische Form: Die Pfote wird ab- und die Spitze rund geschnitten, Eisbein, Röhren- und Schlossknochen bleiben dran. Nach dem Salzen – immer von Meisterhand, was Juniorchef Matthias und Vater Heiner Einfeld gewährleisten – kommen die Schinken für sechs Wochen in den klimatisierten Pökelraum, wobei sie wöchentlich umgebettet und zum Schluss gründlich gewässert werden. Anschließend hängen sie je nach Größe zehn bis zwölf Wochen im Rauch, und zwar je nach Räuchergrad in verschiedenen Höhenpositionen.

Zur Webseite der Fleischerei Einfeld.
Quelle: ausführlich in afz – allgemeine fleischer zeitung 11/2013

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