Fleischerhandwerk: Metzger in Kauflaune
Fleischerhandwerk

Metzger in Kauflaune

Jochen Günther / Messe Frankfurt
Vorrangig blicken die Meister bei Investitionen auf ihre Produktion.
Vorrangig blicken die Meister bei Investitionen auf ihre Produktion.

FRANKFURT Im Jahr 2022 wird wieder kräftig investiert. Das zeigt zumindest eine aktuelle Kurzbefragung des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV) unter seinen Mitgliedern.

Nach zwei Jahren Pandemie mit einem besonders zu Anfang boomenden Thekengeschäft auf der einen, aber brach liegendem Catering auf der anderen Seite, blickt ein Großteil der Handwerksfleischer optimistisch in die Zukunft. Ziemlich genau die Hälfte der 214 vom DFV Befragten planen für das laufende Jahr größere Investitionen. Vorrangig blicken die Meister dabei auf ihre Produktion. Knapp ein Drittel will hier modernisieren. Rund 18 Prozent planen Anschaffungen im Verkaufsbereich und etwa 15 Prozent wollen Geld für mehr Energieeffizienz ausgeben.

Mehr als zwölf Prozent der Mitglieder will „erheblich in neues Personal investieren“, was der Verband der angespannten Situation im Personalbereich zuschreibt. Dass kaum ein Unternehmer im Bereich Partyservice und Catering aufrüstet, verwundert nicht. Schließlich ist die Pandemie mit all ihren Unsicherheiten für gastronomische Dienstleistungen längst nicht beendet.

Die gute Investitionslaune der Fleischer wird besonders die Aussteller der diesjährigen IFFA freuen, die vom 14. bis 19. Mai auf dem Frankfurter Messegelände stattfinden soll. Denn der DFV-Umfrage zufolge will sich knapp die Hälfte der Investitionswilligen (42 Prozent) ganz sicher auf der Weltleitmesse in Frankfurt über den neuesten Stand der Technik informieren, 36 Prozent vielleicht. Jene Befragte, die für 2022 keine Investitionen planen, haben oft einen guten Grund: Rund 20 Prozent von ihnen sind ohnehin technisch auf dem neuesten Stand oder haben gerade investiert.

Quelle: afz - allgemeine fleischer zeitung 3/2022
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DFV

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