Statistisches Bundesamt: Kräftige Aufschläge
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Verpackungsmittel aus Holz verteuerten sich zuletzt laut Destatis durchschnittlich um 67,4 Prozent.
Verpackungsmittel aus Holz verteuerten sich zuletzt laut Destatis durchschnittlich um 67,4 Prozent.

WIESBADEN Die Preise für Vorleistungsgüter sind im vergangenen Monat im Schnitt weiter gestiegen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete hierzu heute für den Mai ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit waren Vorleistungsgüter um durchschnittlich 25,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Besonders hoch waren die Anstiege gegenüber dem Vorjahr bei Düngemitteln und Stickstoffverbindungen mit 110,9 Prozent. Verpackungsmittel aus Holz verteuerten sich im Mittel um 67,4 Prozent. Die Preise für Futtermittel für Nutztiere stiegen um 48,7 Prozent, während für Nadelschnittholz 41,9 Prozent mehr zu zahlen war als im Mai 2021.


Wie die Wiesbadener Statistiker außerdem berichteten, waren Papier und Pappe um durchschnittlich 52,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Dabei kosteten Wellpapier und Wellpappe, die für die Verpackungsindustrie wichtig sind, 42,4 Prozent mehr. Die Preise für Getreidemehl lagen im Berichtsmonat um 44,8 Prozent höher als im Mai 2021; gegenüber April stiegen diese Preise laut Destatis um 5,1 Prozent.
Die Preise für Verbrauchsgüter ab Hersteller waren im Mai 2022 um 14,7 Prozent höher als im entsprechenden Monat des vorigen Jahres; diese erhöhten sich gegenüber April um 1,3 Prozent. Nahrungsmittel waren dabei um durchschnittlich 19,2 Prozent teurer als im Vorjahr. Besonders stark stiegen hier dem Statistikamt zufolge die Abgabepreise für Butter, nämlich um 80,2 Prozent; allein gegenüber April 2022 betrug das Plus für das Milchfett 7,2 Prozent.

Nicht behandelte pflanzliche Öle kosteten ab Hersteller im Schnitt 68,4 Prozent mehr als im Mai 2021. Für Rindfleisch musste 42,9 Prozent mehr gezahlt werden als ein Jahr zuvor, für Kaffee 33,6 Prozent sowie für Milch und Milcherzeugnisse 24,1 Prozent. Die Erzeugerpreise für Schweinefleisch lagen um 24,1 Prozent höher als im Mai 2021, gaben jedoch gegenüber April um 2,6 Prozent nach.

Quelle: fleischwirtschaft.de; AgE
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