Studie: Marktumfeld von Unsicherheit geprägt
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Da Rindfleisch weltweit relativ knapp ist, dürfte sich der positive Preistrend auch in Deutschland 2022 fortsetzen.
Da Rindfleisch weltweit relativ knapp ist, dürfte sich der positive Preistrend auch in Deutschland 2022 fortsetzen.

GÖTTINGEN Die Tierhalter und Unternehmen der Fleischwirtschaft in Deutschland werden auch 2022 zunächst weiterhin in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld agieren. Das zeigen Ergebnisse der Studie „Konjunkturbarometer Agribusiness 2022“.

Ungeachtet der wirtschaftlich anspannten Lage sollen dennoch Zukunftsthemen wie Tierwohl und Klimaschutz unter der neu gewählten Bundesregierung vorangebracht werden. Insbesondere tierhaltende Landwirtschaftsbetriebe und die Fleischwirtschaft werden nach den Ankündigungen im Koalitionsvertrag vor einer Reihe von Herausforderungen gestellt werden, die zum einen ein Risiko, zum anderen aber auch eine Chance für die Fleischerzeugung in Deutschland darstellen können.

Die Fleischwirtschaft in Deutschland war mit einem Umsatzanteil von 24 Prozent im Jahr 2020 vor der Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln (17,4 Prozent) und der Milchverarbeitung (15,9 Prozent) wie schon in den Jahren zuvor die größte Teilbranche der deutschen Ernährungsindustrie. 1.494 Fleisch verarbeitende Betriebe erwirtschafteten mit ihren 128.448 Mitarbeitenden einen Umsatz von 44,5 Milliarden Euro. Davon entfielen 10,6 Milliarden Euro auf den Export.

Im Jahr 2021 wird die Anzahl an Unternehmen voraussichtlich auf 1.452 und die Anzahl der Beschäftigten auf 154.110 Personen ansteigen. Die Umsatzprognose sieht einen Rückgang um 9,5 Prozent auf 40,3 Milliarden Euro bei einem Exportumsatz von 9,4 Milliarden Euro vor.

Die Niederlassung Hannover der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (EY) und der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness der Georg-August-Universität Göttingen blicken im Rahmen der Studie „Konjunkturbarometer Agribusiness 2022“ unter anderem auf die Jahre 2020 und 2021 der deutschen Fleischwirtschaft zurück und geben einen Ausblick auf das Jahr 2022.

Die Autoren Carolin Winkel und Sören Mohrmann beschreiben in Fleischwirtschaft 2/2022 ausführlich die wirtschaftlichen Entwicklungen. Hier geht es weiter zum E-Paper.
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Quelle: Fleischwirtschaft 2/2022

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