Tag des Handwerks: "Wir tun, was bleibt"
Screenshot: tdh.handwerk.de
Unter anderem zwölf Metzger teilen in der Bildergalerie zum Tag des Handwerks Ihre Freude am Beruf.
Unter anderem zwölf Metzger teilen in der Bildergalerie zum Tag des Handwerks Ihre Freude am Beruf.

BERLIN Der Tag des Handwerks jährte sich am Samstag zum 11. Mal. Bundesweit fanden verschiedene Veranstaltungen virtuell und in Präsenz statt. Darunter eine digitale Fotogalerie und der erste Live-Auftritt von Benoby mit dem Handwerk-Song „Was für immer bleibt“.

Die Leistungen der Handwerkerinnen und Handwerker in Deutschland werden täglich millionenfach in Anspruch genommen. Ob Bäcker oder Fleischer, die die Bundesbürger täglich mit Lebensmitteln versorgen, Kfz- und Zweiradmechatroniker, die sich darum kümmern, dass ihre Kunden mobil bleiben, oder Gebäude- und Textilreiniger, die die Hygiene in Krankenhäusern, Altenheimen und öffentlichen Einrichtungen gewährleisten. Das Handwerk ist unverzichtbar. Das stellt einmal mehr der Zentralverband des deutschen Handwerks anlässlich des 11. Tags des Handwerks fest. Und das gelte auch für die Zukunftsherausforderungen unserer Zeit; wie das Erreichen der Klimaziele, die Gesundheitsversorgung einer alternden Gesellschaft oder die Modernisierung der Infrastruktur, unterstreicht der ZDH in einer Pressemitteilung.
So viel Bedeutung und Leistung gebühre eine besondere Ehre. Und genau diese sollte den 5,6 Millionen Handwerkerinnen und Handwerkern mit dem bundesweiten Tag des Handwerks zu Teil werden. Dieser stand unter dem Motto „Wir tun, was bleibt“. Der Aktionstag verfolgte dem ZDH zufolge auch das Ziel, Einblick in die beruflichen Möglichkeiten im Handwerk zu geben und jungen Menschen die hervorragenden Zukunftsaussichten näherzubringen, die das Handwerk bietet.

Zu dem Zweck finden üblicher Weise unterschiedlichste Veranstaltungen von Handwerksorganisationen und Betrieben in ganz Deutschland statt. Durch die Corona-Pandemie waren die regionalen Präsenzveranstaltungen auch in diesem Jahr jedoch teils noch ausgedünnt. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer erklärt in der Pressemeldung: „Es schmerzt, dass uns die Pandemie im Bereich der Berufsorientierung weiterhin enge Grenzen setzt. Der Fachkräftebedarf im Handwerk ist ungebrochen. Rund 30.000 Lehrstellen im Handwerk sind noch unbesetzt. Umso mehr freue ich mich über jede Präsenzveranstaltung zum Tag des Handwerks, die Dank des großen Engagements der Handwerksorganisation wieder stattfinden kann.“

Aber auch auf digitalem Weg setzt das Handwerk alles daran, junge Menschen zu erreichen. Viele Organisationen hatten kurzerhand von Präsenzangeboten auf digitale Maßnahmen geschwenkt. Ergänzend dazu gab es mit der digitalen Fotoaktion „Wir tun, was bleibt – (D)ein Blick ins Handwerk“ unter handwerk.de/tdh21 Einblicke in die unterschiedlichen Handwerksberufe.

Bei Jugendlichen auf Aufmerksamkeit stoßen will das Handwerk auch mit dem Handwerk-Song „Was für immer bleibt“. Bereits eine Woche vor dem Tag des Handwerks wurde der Song in Zusammenarbeit mit der Musikproduktion Mokoh Music und Sony Music veröffentlicht.

Gesungen vom aufstrebenden Newcomer Benoby soll der Song junge Menschen dazu anregen, darüber nachzudenken, was im Leben wirklich erfüllend ist und zählt. Handwerkspräsident Wollseifer wünscht sich von dem Song: „Junge Menschen sollen erkennen, dass ihre Hände viel mehr können als Scrollen und Swipen. Sie können sich dafür entscheiden etwas zu tun, was bleibt – zum Beispiel, indem Sie eine Ausbildung im Handwerk beginnen.“ Anlässlich des Tags des Handwerks wurde der Song erstmals live auf einer Bühne performt.

Weitere Infos sowie den Handwerk-Song und die digitale Fotoaktion gibt es unter handwerk.de/tdh21.
Tag des Handwerks
Der Tag des Handwerks fand erstmals 2011 statt. Seither präsentiert sich das Handwerk jedes Jahr am 3. Samstag im September deutschlandweit mit seiner Leistungsfähigkeit und Vielfalt. Denn mit rund 1 Millionen Betrieben, 5,6 Millionen Beschäftigten und rund 370.000 Auszubildenden in über 130 Handwerksberufen ist das Handwerk der vielseitigste Wirtschaftsbereich Deutschlands.
Quelle: fleischwirtschaft.de; ZDH

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