„Zu gut für die Tonne“: Nominierungen für Bun...
Screenshot: www.zugutfuerdietonne.de

BERLIN Die Nominierten für den diesjährigen Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ sind nun benannt worden.

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in der vergangenen Woche mitteilte, hat die achtköpfige Jury unter Vorsitz der ehemaligen Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, aus 93 Vorschlägen 17 herausragende Projekte, Ideen und Einrichtungen ausgewählt, die sich für mehr Lebensmittelwertschätzung engagieren. Mit der Auszeichnung würdigt das Berliner Agrarressort bereits zum sechsten Mal hervorragende Projekte und ihre Initiatoren, die mit ihren konkreten Vorhaben, Pioniergeist und großem Engagement dazu beitragen, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. „Mit unserem Bundespreis unterstützen wir die innovativen und kreativen Vorschläge der Engagierten und sorgen dafür, dass sich diese guten Ideen verbreiten und Vorbildwirkung entfalten“, erläuterte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Manuela Rottmann.

Mehr als die Hälfte der gesamten Lebensmittelabfälle entstünden in Privathaushalten. Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung spiele deshalb die Wertschätzung dieser wertvollen Ressource durch die Verbraucher eine wichtige Rolle. Dieckmann verwies auf das vielseitige Spektrum an Projekten und Ideen im Wettbewerb. „Auch in diesem Jahr war es schwer, aus einer Fülle interessanter Bewerbungen die Preisträger auszusuchen. Es ist immer wieder faszinierend zu erfahren, auf wieviel unterschiedliche Weise man zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung beitragen kann“, so die Juryvorsitzende.

Der Preis wird nach Ministeriumsangaben in den Kategorien Landwirtschaft & Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft & Bildung sowie Digitalisierung verliehen. Darüber hinaus werden drei Förderpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro vergeben. Die Gewinner werden im Rahmen der Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ vom 29. September bis 06. Oktober 2022 ausgezeichnet.

Zu den Nominierten

Quelle: fleischwirtschaft.de; AgE

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