Kommentar von
Jörg Schiffeler

Organisationsreform Die Zukunft braucht neues Denken

Dienstag, 17. März 2015
Das sächsische Fleischerhandwerk steht zu seiner Verbandsspitze. Das belegen eindrucksvoll die Abstimmungsergebnisse.

In Sachsen zeigt sich gerade, wie schwer es ist, alle Innungen und die anhängenden Kreishandwerkerschaften an einen Tisch zu bringen. Diese Uneinigkeit in den eigenen Reihen, vielfach an der Basis, macht das Handwerk angreifbar.

Dabei schlägt der Vorstand unbequeme Pfade ein, plant die Bildung einer Landesinnung, sichert die Haushaltssituation durch höhere Beiträge ab und vollzieht einen Richtungswechsel zugunsten der Gemeinschaftswerbung.

Der Mut der Ehrenamtsträger wird durch die Delegierten zu Recht belohnt: In allen Überlegungen geht es den Sachsenfleischern darum, die Zukunft ihrer Interessenvertretung gegenüber Bürgern, Politik und anderen Wirtschaftsorganisationen zu sichern.
Das könnte Sie auch interessieren
stats