Kommentar von
Bernd Feuerstein

Organisationsreform Partnerschaft als Alternative

Dienstag, 24. Juli 2018
Auf Augenhöhe werden sich zukünftig die Fleischer im Norden begegnen.

Der schleswig-holsteinische Verband und die Landesinnung Hamburg nehmen zum Jahresende Niedersachsen und Bremen in ihre Mitte auf. Der Dreizack sticht nun als starker Verband im Norden.

Auch wenn die Landesorganisationen mit all ihren Ehrenamtsträgern und Untergruppierungen per se erhalten bleiben, die Geschäftsführung der drei Verbände wird eine Gemeinsame sein. Damit lassen sich Synergien generieren und Kosten einsparen. Infos gehen dann an knapp 600 Betriebe raus. Facharbeit kann gebündelt und bedarfsgerecht den Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

Fleischer-Nord
(Bild: Innung Hamburg)

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Doch nicht nur im Norden scheint die Strukturreform angekommen zu sein. Die Fleischer im Osten planen ein erstes gemeinsames Treffen der Landesinnungsverbände Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Auch hier hat es sich rumgesprochen, dass größere Einheiten schlagkräftiger sind und besser wahrgenommen und gehört werden.

Da stellt sich die Frage, weshalb es immer noch Länder im Westen gibt, die mit zwei Fleischerverbänden auftreten und ihr Heil im Klein/Klein suchen. Ein anstehender Geschäftsführerwechsel könnte hier Raum schaffen für weitere Schritte. Das muss nicht gleich in einer Fusion münden. Die Fleischer Nord machen es beispielgebend vor, dass man sich auf Augenhöhe begegnen kann.

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