Afrikanische Schweinepest Zahl infizierter Wildschweine steigt weiter

Dienstag, 13. Oktober 2020
Wildschweine schleppen die Afrikanische Schweinepest in die Europäische Union ein.
Foto: Jürgen Treiber / pixelio.de
Wildschweine schleppen die Afrikanische Schweinepest in die Europäische Union ein.

Die Zahl der an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine in Brandenburg ist weiter gestiegen.
Stand Montag hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) laut BMEL zehn weitere Virusinfektionen bei aufgefundenem Fallwild bestätigt. Die Gesamtzahl der bisher seit Mitte September entdeckten Wildschweine mit ASP steigt damit auf 65. Dem Ministerium zufolge liegen die Fundorte der neuen zehn Kadaver allesamt im ersten Kerngebiet. Außerdem wurde mit Hilfe von Drohnenflügen eine Rotte von mehreren Dutzend toten oder kranken Tieren auf der unbewohnten Oderinsel Küstrin entdeckt. Das weitere Vorgehen wird nun abgestimmt. Ziel sei es, die Tiergruppe zu isolieren und damit eine Verbreitung der Tierseuche zu verhindern. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. 

Nachdem am 10. September 2020 ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein bestätigt wurde, waren weitere Fälle bei Wildschweinen erwartet worden. Die ASP wird sehr leicht über Körperflüssigkeiten von Wildschwein zu Wildschwein übertragen. Für den Menschen ist die ASP ungefährlich.
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