Afrikanische Schweinepest: „Hot Spot“ jenseit...
Jürgen Treiber / pixelio.de
Wildschweine können die Afrikanische Schweinepest von Polen nach Deutschland einschleppen.
Wildschweine können die Afrikanische Schweinepest von Polen nach Deutschland einschleppen.

WARSCHAU Der Westen Polens wird immer mehr zum „Hot Spot“ der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Die Oberste Veterinärbehörde verzeichnete in der vergangenen Woche insgesamt 102 neue Funde verendeter Wildschweine, die nachweislich mit der Seuche infiziert waren; das war rund ein Drittel mehr als in der Woche zuvor. Laut den Behörden ist die Gesamtzahl der ASP-Wildfunde damit seit Jahresbeginn auf fast 820 Fälle gestiegen. 

Dabei bleibt aus deutscher Sicht anzumerken, dass drei Viertel dieser Tiere in der Wojewodschaft Lebus und damit in relativer bis unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnischen Grenze gemeldet wurden. Von einem Abflauen der Seuche kann in dieser Region keine Rede sein. Demnach dürfte das Risiko der weiteren Einschleppung des Virus nach Deutschland trotz der entlang der Grenze errichteten Wildzäune vorerst hoch bleiben.

Quelle: fleischwirtschaft.de; AgE
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