IFFA 2022: Wettbewerbe und Motivationen
Monika Mathes
IFFA 2022

Wettbewerbe und Motivationen

Dienstag, 24. Mai 2022

FRANKFURT „Die Metzger, die es noch gibt, verstehen ihr Handwerk.“

Diese große Anerkennung zollte einer der vielen Prüfer den Teilnehmern an den IFFA-Wettbewerben. Auch wenn die Zahl der Fachgeschäfte rückläufig ist und viele Betriebe personell am Limit sind: Die Motivation, sich sein Können durch qualifizierte Fachleute in Gold, Silber oder Bronze bescheinigen zu lassen, ist ungebrochen. Dass Deutschland zudem weltweit als das Wurstmacherland Nummer eins anerkannt ist, zeigt die hohe internationale Beteiligung. Bei deutschen Wettbewerben errungene Medaillen und Urkunden gelten bei ausländischen Kollegen zweifelsohne als ultimative Qualitätsbestätigung.

Für weitere IFFAs etabliert haben dürfte sich der erstmals ausgetragene Wettbewerb „Young Tastings“. 80 Azubis aus allen drei Lehrjahren waren dem Aufruf der Nationalmannschaft gefolgt, ihre – nach freier Themenwahl – selbst hergestellten Produkte einzuschicken. Möglicherweise hat der Lehrmeister hier und dort kleine Tipps gegeben: Die Ergebnisse waren durchweg kreativ, durchdacht und handwerklich geschickt umgesetzt. Die Azubis profitieren gleichermaßen vom hohen „Goldfaktor“ und vom Lerneffekt: Die junge Jury bewertete sorgfältig und kompetent – jeder Einsender erhält schriftliche Tipps, um sein Produkt zu optimieren. Das Fazit: Wer bei den „Young Tastings“ dabei war, besitzt das richtige Rüstzeug und die nötige Motivation, um seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

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Quelle: afz - allgemeine fleischer zeitung 21/2022
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