EU-Schlachtrindermärkte: Preise steigen weite...
jus

BRÜSSEL Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben ihren Anstieg fortgesetzt.

 In der Woche zum 19. September wurden Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten für 399,16 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) gehandelt; das waren 97 Cent oder 0,2 Prozent mehr als in der Woche davor.


In den EU-Ländern verlief die Entwicklung indes recht uneinheitlich. In Polen und den Niederlanden präsentierte sich die Notierung freundlich und legte um 1,5 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent zu.

In Deutschland belief sich das Plus auf 0,9 Prozent; in Belgien und Österreich mussten sich die Mäster mit Aufschlägen von 0,5 Prozent und 0,3 Prozent begnügen. In Dänemark und Frankreich stabilisierten sich die Preise auf dem Niveau der Vorwoche, während O3-Bullen in Spanien 0,1 Prozent und in Irland 0,3 Prozent preiswerter gehandelt wurden.
Kräftiger als die Jungbullen befestigten sich die Preise für Altkühe: Tiere der Handelsklasse O3 erlösten den Kommissionsangaben zufolge im EU-Durchschnitt 332,93 Euro/100 kg SG und damit 0,6 Prozent mehr. In Spanien, den Niederlanden und Polen legten die Notierungen zwischen 2,0 Prozent und 1,5 Prozent zu. Geringer fiel das Plus mit 0,8 Prozent beziehungsweise 0,6 Prozent in Belgien und Deutschland aus. In Frankreich verteuerten sich O3-Kühe um 0,3 Prozent, in Irland um 0,1 Prozent. In Dänemark bewegte sich die Notierung seitwärts; in Österreich gaben die Preise um 1,0 Prozent nach. Nochmals kräftiger fiel das Minus mit 2,1 Prozent in Italien aus.
Gut gefragt waren erneut auch Schlachtfärsen. Den durchschnittlichen Marktpreis für betreffende Tiere der Handelsklasse R3 bezifferte die EU-Kommission auf zuletzt 407,92 Euro/100 kg SG und damit 0,8 Prozent über dem Niveau der Vorwoche. In den Niederlanden präsentierte sich die Notierung erheblich fester; sie legte um 8,1 Prozent zu. In Spanien zogen die Preise um 3,1 Prozent an, in Polen um 2,0 Prozent. In Belgien konnten sich die Mäster über ein Plus von 1,0 Prozent freuen; in Deutschland belief sich der Anstieg auf 0,8 Prozent. Bescheidener fielen die Zuschläge mit 0,2 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent in Frankreich und Irland aus. Während sich die Notierungen in Dänemark und Österreich seitwärts bewegten, gingen die Preise für R3-Färsen in Italien um 2,6 Prozent zurück.

Quelle: fleischwirtschaft.de, AgE

Newsletter-Service

Mit unseren kostenlosen Newslettern versorgen wir Sie auf Wunsch mit den wichtigsten Branchenmeldungen und nützlichen Praxistipps.

 
stats