Kommentar von
Jörg Schiffeler

Hitzewelle Gegessen wird immer

Dienstag, 18. August 2015
Ist es auch noch so heiß, irgendwann kommt der Hunger.

Die über Wochen andauernde Hitzewelle treibt den Beschäftigten in den Fleischereien durchaus Schweißperlen auf die Stirn. Denn einerseits muss die Technik in Produktion und Laden mitspielen, um die erforderlichen Kühltemperaturen einzuhalten. Auf der anderen Seite rauchen die Köpfe weniger wegen der Hitze, als vielmehr darum den Kunden einen Service zu bieten.



In den Sommerwochen zeigten sich die Betriebe sehr flexibel. Mit perfekt zugeschnittenen Angeboten trotzten sie der Hitze und nutzten die Bequemlichkeit ihrer Kunden geschickt zur eigenen Umsatzstabilisierung. Dabei gilt die Formel: je heißer es wird, desto bequemer muss das Sortiment sein. Hier sind es vorgeschnittene Scheibchen für den sommerlichen Wurstsalat und dort ist es ein fertig geschnippelter Salat mit separatem Dressing. Das erspart König Kunde das lästige Waschen und Kleinschneiden zu Hause.

Parallel laufen die Klassiker vom Metzger bestens. Die Heißtheke stellt ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und erspart das schweißtreibende Werkeln in der heimischen Küche. Stattdessen ergeben sich Zeitfenster für erfrischende Freizeitbeschäftigungen. Diese Serviceorientierung kommt an! Wer aus der Perspektive seiner Kunden das eigene Angebot bewertet, schließt die Hundstage mit einem Plus ab. Der nächste Appetit kommt bestimmt.

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