Kommentar von
Monika Mathes

Kaffee & Co. Muntermacher für müden Umsatz

Donnerstag, 03. September 2015
Auch wenn der eine oder andere Genießer Tee zum Muntermachen präferiert: Deutschland ist und bleibt eine Nation der Kaffeetrinker.

Das aromatische Gebräu führt bei den Deutschen die Hitliste der Getränke noch vor Mineralwasser und Bier unangefochten an. Bei täglich im Schnitt zwei konsumierten Tassen ergibt sich eine jährliche Pro-Kopf-Trinkmenge von 162 Litern.



Zwar bereitet sich immer noch der Großteil der Deutschen den Muntermacher am häufigsten zu Hause mit dem guten alten Filterautomat oder dem High-Tech-Gerät zu. Wer sich aufmerksam umschaut, registriert aber anhand der ständig und überall umher getragenen Pappbecher und der wie Pilze aus dem Boden schießenden Coffee-Bars: Kaffee ist zum Lifestyle-Produkt avanciert, sein Außer-Haus-Konsum erreicht mit gut einem Viertel vom Gesamtmarkt eine beachtliche Größe.

Bäckereien und Stehcafés haben sich mit einem Drittel des außerhäusig getrunkenen Kaffees einen komfortablen Umsatzbatzen gesichert. Dabei passen trendiger Latte Macchiato, Cappuccino mit cremigem Häubchen oder der belebende und in der Beliebtheitsskala weiter nach vorn preschende Espresso nicht nur zu Schwarzwälder Kirschtorte oder Streuselstückchen. Kaffeespezialitäten harmonieren geschmacklich auch mit dem deftigeren Frühstücks- oder Imbiss-Angebot aus der Fleischerei.

Wer sich als Unternehmer seinen Anteil am Umsatzkuchen sichern will, setzt auf professionelles und vor allem schlagkräftiges Equipment. Denn die Arbeitspausen sind zu kurz für langes Warten auf den Genuss.

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