Kommentar von
Birgit Winterhalder-Spee

Wintergrillen Direkt neben dem Feuer schmausen

Freitag, 18. Dezember 2015
Wintergrillen? Im Januar? Ja, klar. Februar geht auch noch. Zu Beginn eines jeden Jahres läuft sowieso alles im Sparmodus. In dieser ereignislosen Zeit verschafft eine BBQ-Aktion die gewünschte Aufmerksamkeit und bringt mehr Geld in die Kasse als die übliche Schnäppchentüte mit Produkten zu Super-Sonder-Vorzugspreisen.

Wenn nun bald das Fest und Silvester vorbei sind, kommen magere Monate. Dann haben die Deutschen das Schlemmen satt. Es wird wieder geknausert – mehr oder weniger bei den Kalorien, aber ganz bestimmt beim Budget, das nach üppigen Weihnachtseinkäufen, durch die meist zu Jahresanfang fälligen Versicherungsprämien oder einen kostspieligen Skiurlaub merklich geschrumpft ist.

Ein Grill-Event im Schnee, natürlich mit Glühwein und Punsch, knüpft sogar ein wenig an den Hüttenzauber der vergangenen Winterferien an oder bietet zumindest einen kleinen Ersatz. Und sollte es 2016 wie in diesem Jahr wenig schneien, liefern die früh einsetzenden Karnevalswochen ein griffiges Motto. Für eine solche Aktion muss gar nicht mal ein so großer Aufwand sein wie ihn Stephan Gropp-Eilmann und andere Kollegen bei ihren professionell aufgezogenen Seminaren mit komplettem Grill-Menü betreiben.

Es reichen eine – möglichst besondere – Bratwurst, ein edles Stück Fleisch und eine Beilage, die aber ebenfalls vom heißen Rost kommen sollte, um die Kunden gekonnt anzufüttern. Anstelle der arbeits- und zeitintensiven Kochschulen-Methode funktioniert das moderierte Vorführen wie beim Front-Cooking ebenfalls umsatzfördernd, wenn an den nächsten Tagen die verwendeten Fleischerzeugnisse an prominenter Stelle in der Theke liegen.

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