Fleischkonsum Pro-Kopf-Verzehr steigt leicht

Dienstag, 02. April 2019
2018 wurden Pro-Kopf 35,69 Kilogramm Schweinefleisch verzehrt.
Foto: Pixabay
2018 wurden Pro-Kopf 35,69 Kilogramm Schweinefleisch verzehrt.

Während die Fleischproduktion in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren abnahm, traf das auf den Gesamtverbrauch nicht zu. Nach vorläufigen Zahlen verzehrten die Bürger hierzulande im vergangenen Jahr 60,15 Kilo Fleisch.

Im vergangenen Jahr lag die Verbrauchsmenge laut BLE bei gut 7,34 Mio. t; das waren nicht nur 0,9 Prozent mehr als 2017, sondern auch 2,4 Prozent mehr als 2013. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der zunehmenden Bevölkerungszahl, denn der menschliche Pro-Kopf-Verzehr lag in den vergangenen zwei Jahren im Schnitt recht konstant bei gut 60 Kilogramm; gegenüber 2013 hat er sogar um 1,1 Prozent abgenommen.

So sank der gesamte Verbrauch von Schweinefleisch in den vergangenen fünf Jahren um 4,8 Prozent. Beim Pro-Kopf-Verzehr war sogar ein Minus von 7,5 Prozent auf durchschnittlich 35,7 Kilogramm zu verzeichnen; das waren 2,9 Kilo weniger als 2013. Bei Rindfleisch dürfte der heiße Sommer 2018 den Appetit der Verbraucher etwas geschmälert haben, denn der Verzehr ging im Vorjahresvergleich um 300 g auf 9,7 Kilogramm je Bundesbürger zurück. Mittelfristig ist seit 2013 der Gesamtverbrauch jedoch um 10,7 Prozent gewachsen und der Pro-Kopf-Verzehr legte um 700 g zu.

Noch größer waren die Wachstumsraten beim immer beliebter werdenden Geflügelfleisch. Der Pro-Kopf-Verbrauch legte um 1,6 Kilo auf 13,2 Kilogramm zu. Zudem verzeichnete – wohl auch durch die Migration bedingt – der Verbrauch von Schaffleisch gegenüber 2013 einen Zuwachs von 12,7 Prozent. Mit durchschnittlich 0,6 Kilo je Kopf verspeisten die Einwohner der Bundesrepublik aber immer noch vergleichsweise sehr wenig Schaf- und Lammfleisch.

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