Bayern Listerien in Biowurst

Montag, 27. Januar 2020
Verkauft wurden die Produkte in den Tagwerk-Bioläden.
Foto: Tagwerk
Verkauft wurden die Produkte in den Tagwerk-Bioläden.

Ein Hersteller aus dem Landkreis Freising reagiert auf Listerien-Funde mit einem Rückruf. Die Produkte wurden in München und Umgebung verkauft.

In Bayern startete die Tagwerk Bio-Metzgerei einen öffentlichen Produktrückruf, nachdem in einer Charge mit geschnittener und verpackter Gelbwurst mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16. Januar 2020 eine überhöhte Menge an Listerien gefunden worden war. Vom Rückruf ausgenommen sind Fleisch, ganze Salamistangen, Polnische, Pfefferknacker, Chiliknacker und Rinder-Chiliknacker, Aufschnittwurst als Mini oder ganze Stange im Kunstdarm und Presssack im Kunstdarm.

Listerien Waldenserhof
(Bild: MKK)

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Die Produkte wurden in München und den Landkreisen München, Landshut, Freising, Erding und Mühldorf verkauft. Derzeit liegen in dem Betrieb keine Erkenntnisse darüber vor, wie die Listerien in die Produkte gelangt sind. „Da wir grundsätzlich sorgfältig und sauber arbeiten und die Hygienestandards zu jeder Zeit eingehalten wurden, kann aktuell nicht nachvollzogen werden, wo sich im Betrieb der Infektionsherd befindet“, heißt es in einer Mitteilung der Metzgerei. Ende vergangener Woche wurden von sämtlichen Räumen und Produktionsmitteln Proben gezogen.
Wilke
(Bild: Imago Images / Olaf Döring)

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Der gesamte Betrieb wurde am Wochenende einer kompletten Grundreinigung unterzogen und danach abermals beprobt. Die Ergebnisse sollen Anfang dieser Woche vorliegen. „Erst wenn einwandfrei feststeht, dass keine Listerien mehr vorhanden sind, werden wir mit der Neuproduktion starten“, so das Unternehmen. Kunden können die Wurst- und Schinkenprodukte gegen Erstattung des Preises in die Verkaufsstelle zurückbringen. „Wir sind zuversichtlich, den Laden in Niederhummel am Mittwoch wieder öffnen zu können“, informiert die Metzgerei ihre Kunden.

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