Bilanz 2020: GEA kommt gut durchs Corona-Jahr
Bilanz 2020

GEA kommt gut durchs Corona-Jahr

GEA
Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group.
Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group.

DÜSSELDORF Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA, einer der weltweit größten Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie, hat im Jahr 2020 laut eigenen Angaben seine Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage in dem coronabedingt sehr anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld weiter gestärkt.

Wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte, belief sich der Gesamtumsatz auf 4,635 Mrd. Euro; das waren 244 Mio. Euro beziehungsweise fünf Prozent weniger als 2019. Wechselkursbereinigt ist der Umsatz um 2,6 Prozent gesunken. Allerdings konnte das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Restrukturierungsaufwand um 53,3 Mio. Euro oder elf Prozent auf 532 Mio. Euro gesteigert werden. Auf dieser Basis will GEA seinen Aktionären eine stabile Dividende von 0,85 Euro je Aktie vorschlagen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2021 erwartet das Unternehmen trotz der anhaltenden Pandemiesituation eine leichte, organische Steigerung des Umsatzes sowie ein EBITDA vor Restrukturierungsaufwand zwischen 530 Mio Euro und 580 Mio. Euro. „GEA ist sehr gut durch das anspruchsvolle Jahr 2020 gekommen. Wir haben geliefert und zum Teil sogar übertroffen, was wir versprochen haben“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende der GEA Group AG, Stefan Klebert, die Geschäftszahlen. Es sei dem Unternehmen gelungen, die Profitabilität über die Erwartungen hinaus zu steigern und wesentliche Finanzkennzahlen nachhaltig zu verbessern. Einige dieser Werte entsprechen laut Klebert trotz der Corona-Krise bereits jetzt den Zielwerten, die GEA in den mittelfristigen Finanzzielen für 2022 angestrebt hat.
Quelle: fleischwirtschaft.de; AgE
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