Der Deutsche Fleischer-Verband zum Jahresausk...

Der Deutsche Fleischer-Verband zum Jahresausklang

Zum Jahresausklang erinnert das Präsidium des Deutschen Fleischer-Verbands an das Selbstverständnis und die Selbstverpflichtung des Fleischerhandwerks und formuliert – verbunden mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Jahr 2014 – seine Erwartungen an Gesellschaft, Politik und Mitglieder. So auch Fragen zur Förderpolitik:

Der Verband ist der Auffassung, dass sich die Politik bislang zu einseitig an einer Förderung der Landwirtschaft orientiert. Stattdessen ist es besser, ganze regionale Wirtschaftskreisläufe zu fördern. Dazu gehört auch die Landwirtschaft, aber nicht alleine. Das Lebensmittelhandwerk muss zwingend in die Förderungen einbezogen werden. Nur so kann man wirksam Einfluss auf Lebensqualität und Wirtschaftskraft nehmen.

Wir haben uns in der Vergangenheit entschieden gegen Bestrebungen gewandt, im innerstädtischen Bereich auch extrem große Lebensmittelmärkte zuzulassen. Für die Zukunft fordern wir die Neuausrichtung der Förderpolitik und innerstädtische Strukturpolitik, nur zwei Beispiele dafür, wie Politik das feste Bekenntnis zu Handwerk und Mittelstand mit Leben erfüllen können.

Weitere wichtige Punkte kommen hinzu, zum Beispiel die Energiepolitik: Das Handwerk, insbesondere auch das Fleischerhandwerk, sieht sich ständig steigenden Belastungen ausgesetzt. Kleine Unternehmen, die lokal oder regional arbeiten, sind einem Wettbewerb ausgesetzt, in dem sie bestehen müssen. Große Unternehmen jedoch sind befreit mit der Begründung einem internationalen Wettbewerb standhalten zu müssen. Gegen diese ungerechte Handhabung setzt sich der DFV gemeinsam mit anderen Handwerksverbänden ein.
Quelle: afz – allgemeine fleischer zeitung 51/2013
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