Ebermast Aldi Süd will Eber

Donnerstag, 21. Mai 2015
Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de

Aldi Süd setzt nun ein Zeichen und fordert seine Lieferanten auf, ab 2017 nur noch Fleisch von unkastrierten Tieren anzubieten. Die Vermarktung von Schweinefleisch aus der Ebermast könnte in Zukunft einfacher werden.

Die Lieferanten werden aufgefordert, zu erklären, wie sie dieses Gebot einhalten wollen. In der Landwirtschaft ist der Aldi-Vorstoß positiv aufgenommen worden. Ein verbindliches Bekenntnis Aldi Süds zur Eberfleischvermarktung wäre ein lange erwartetes und positives Signal, kommentiert die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) den Vorstoß.

Zahlreiche Schweinemäster in Deutschland betreiben bereits die Ebermast und kaufen unkastrierte männliche Ferkel ein. Doch der Absatz der Tiere gestaltet sich schwierig. Aus Angst vor Ebergeruch war der Handel bisher beim Einkauf von Jungeberfleisch zurückhaltend. Ebermast als Garantie für mehr Tierwohl ist das Thema einer Veranstaltung der Fachmedien afz und Fleischwirtschaft.

Königsweg für mehr Tierwohl?

 "Eberfleisch - Garantie für Tierwohl oder Abschied von der Qualität?" ist das Thema des Forums der Fleischwirtschaft in Osnabrück am 11. Juni 2015 im NOZ Medienzentrum.

Info: Forum der Fleischwirtschaft
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