Feiertage kosten Umsatz

Dienstag, 24. Juni 2014

Feiertage sind kein Garant für einen guten Umsatz. Das zeigt die Mai-Bilanz 2014 der Fachgeschäfte: Während ein Teil der Fleischer von den Versorgungseinkäufen profitierten, klagt der andere Teil über stagnierende oder rückläufige Zahlen.

Knapp 38 Prozent der am afz-Barometer beteiligten Betriebe meldeten für den Berichtsmonat ein Plus, 27 Prozent ein Minus. 35 Prozent verbuchten einen gegenüber dem Vorjahresmonat gleichgebliebenen Umsatz. Entsprechend uneinheitlich fallen die persönlichen Anmerkungen aus:

„Sieben Prozent Rückgang zu 2013, aber zwei Verkaufstage mehr – das gibt zu denken. Pfingstsamstag war Grillgeschäft pur.“

„Sehr guter Absatz von marinierten Nackensteaks sowie aller Grillartikel.“

„Bedingt durch die Feiertagsverschiebung nach Juni und fehlendes Grillwetter mal ein Umsatzrückgang. Durch die moderaten Einkaufspreise beim Schwein haben wir trotzdem ein ordentliches Ergebnis einfahren können.“

Dank der vielen Feiertage war das Geschäft gut.“

„Die Feiertage Ostern und Pfingsten haben die Umsätze immer in einen anderen Monat verschoben. Ein genauer Zuwachs ist erst nach dem 30. Juni 2014 genau zu verzeichnen, denn da sind alle Feiertage des ersten halben Jahres enthalten.“

„Durch viele Feiertage war der Umsatz etwas geringer, aber sonst okay.“

Die Fleischer-Fachgeschäfte konnten einmal mehr ihre Umsätze im Außer-Haus-Markt steigern: Hier kletterte der Umsatz um zwei Prozentpunkte auf einen Umsatzanteil von 17,7 Prozent. Dabei lief es besonders gut mit Verkäufen im Imbiss bzw. aus der Heißtheke.

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