Fleischer erzielen erneut ein Plus

Dienstag, 05. Februar 2013

afz-Barometer 2012: Umsätze wachsen, schießen aber nicht in den Himmel
Auch 2012 stiegen die Umsätze der Fleischer konstant. Am Jahresende stand unter der Bilanz des afz-Barometers ein Plus von 3,6 Prozent – nach einem Wachstum von knapp vier Prozent im Vorjahr.

Angesichts der 2012 in rekordverdächtige Höhen geschnellten Rohstoffpreise, vor allem bei Fleisch, nimmt sich der Erlöszuwachs allerdings eher mager aus. Die gestiegenen Kosten wird der Mehrumsatz kaum wett gemacht haben. Verglichen mit der letzten Auswertung der monatlichen afz-Umfrage unter den Fleischer-Fachgeschäften gaben sogar mehr Teilnehmer an, über das ganze Jahr gesehen mit einem Minus gekämpft zu haben.

In den Städten allerdings liefen die Geschäfte für die Fleischer wieder besser. Sie gaben dieses Mal einen Zuwachs von 3,2 Prozent an, verglichen mit kläglichen 1,2 Prozent in Vorjahr 2011. Profitierten damals noch vor allem die Fachgeschäfte im Norden und Osten von der guten Entwicklung, holten der Westen und der Süden im Jahr 2012 auf. So erstreckte sich die erfreuliche Geschäftslage über das gesamte Bundesgebiet.

Die einzelnen Warengruppen in den am afz-Barometer beteiligten Fleischereien haben ihre Anteile jeweils behauptet. Nach wie vor entfallen im Durchschnittsbetrieb gut 54 Prozent des Umsatzes auf Fleischwaren und Wurst, knapp 20 Prozent auf Schweine- und rund zehn Prozent auf Rind- und Kalbfleisch. Geflügel machte ein klein wenig Boden gut, mit heute 4,6 Prozent gegenüber 4,3 im Vorjahr. Auch Partyservice und Imbiss sind eine feste Position in der Bilanz der Metzger, mit jeweils rund neun Prozent am Umsatzkuchen.
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