Fleischerhandwerk Kreativität und Teamgeist sind gefragt

Dienstag, 26. März 2019
Die Nationalmannschaft des Deutschen Fleischer-Verbands bekommt Verstärkung.
Foto: DFV
Die Nationalmannschaft des Deutschen Fleischer-Verbands bekommt Verstärkung.

Der Deutsche Fleischer-Verband vergrößert seine Nationalmannschaft.
In dem zweitägigen Auswahlverfahren das im Zentrum für Ernährung und Gesundheit in Koblenz (ZEG) stattfand, zeigten zwölf ausgesuchte Nachwuchskräfte aus dem Fleischerhandwerk, dass sie das Zeug zum Teammitglied haben. Neben ausgezeichneten fachlichen Fähigkeiten waren vor allem Ideenreichtum, Organisationstalent und Teamgeist gefragt.

Kern des Auswahlverfahrens war eine mehrteilige sogenannte „Überraschungsdisziplin“, bei der die – zuvor in Dreierteams aufgeteilten – Teilnehmer mit vorher unbekannten Ausgangsmaterialien frei arbeiten konnten. Die besondere Herausforderung lag zudem darin, dass den vier Teams nur ein gemeinsamer und dazu knapp bemessener Warenkorb zur Verfügung stand. Ziel der Jury war bei dieser Disziplin nicht nur fachliches Können und Improvisationstalent zu überprüfen sondern eben auch den Mannschaftsgeist und die Teamfähigkeit der Teilnehmer einschätzen zu können.

Diese empfanden die Tatsache, gleich zu Beginn „ins kalte Wasser“ geworfen zu werden, als gute Herausforderung, in der abschließenden Beurteilung des Auswahlverfahrens durch die Teilnehmer wurde die „Überraschungsdisziplin“ überdurchschnittlich gut bewertet. Dies lag vielleicht auch daran, dass die Teams im zweiten Teil der Aufgabe eine Werbung für die in Teil eins hergestellten Produkte gestalten mussten, die es abschließend vor versammelter Mannschaft zu präsentieren galt.

Überdies hatten die sechs weiblichen und sechs männlichen Bewerber noch 32 Stück Fingerfood beziehungsweise eine Grillplatte herzurichten, je nachdem ob sie im Verkaufsberuf oder als Fleischerinnen und Fleischer ausgebildet worden waren. Um die Schlagfertigkeit und Stressfestigkeit der Teilnehmer im Alter von 19 bis 27 Jahren ein wenig zu fordern, wurden sie zudem während ihrer Arbeit immer wieder von einem Juror in der Rolle eines „Reporters“ angesprochen und mit bewusst kritischen Fragen konfrontiert.

Anfang und Ende des Auswahlverfahrens bildeten jeweils ausführliche Gesprächsrunden mit der ganzen Gruppe, von der Vorstellung des eigenen Bewerbungsvideos bis zur offenen Feedbackrunde, in der die Teilnehmer ihre Eindrücke vom Wettbewerb schildern konnten. Die Jury spricht nun ihre Empfehlung an das Präsidium des Deutschen Fleischer-Verbands aus, das abschließend über die Aufnahme in die Nationalmannschaft entscheidet.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Sandra Sieler „Zwei Allstar-Teams mit einem gemeinsamen Ziel.

Das bisherige Team finden Sie hier: Galerie

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