Großes Geld mit kleinem Essen

Dienstag, 09. September 2014
Foto: Vieles kann ein Snack sein. Foto: Julien Christ/pixelio.de

Snack-Kongress 2014 - Akteure am Markt sehen noch viele Nischen
Der diesjährige Snack-Kongress stellte eines sehr deutlich heraus: Nirgendwo bietet sich der Lebensmittelbranche derzeit mehr Raum für Kreativität und Innovationen als in diesem Segment. Im Markt mit Snacks gibt es noch reichlich unausgeschöpftes Potenzial, woraus in den nächsten Jahren viele neue Konzepte entstehen werden.

Die riesige Dynamik des Snackmarkts spiegelt auch die Themenvielfalt der Kongressbeiträge wider. Start-up-Unternehmen wie Dean & David verbinden oftmals bewährtes Fast-Food mit gesunden, frischen und hochwertigen Zutaten. International tut sich besonders die Stadt Wien hervor, die europaweit die meisten Neukonzepte umsetzt, aber auch traditionelle Produkte wie belegte Brötchen und die „Worschtsemmel" als Dauerbrenner bietet. Ein Trend aus Amerika, die Food-Trucks, fand bei den Jungunternehmern der Burrito-Bande Anklang, die die alte Idee der mobilen Küche neu interpretierten und an verschiedenen Standorten in Deutschland gleichermaßen als Kantinenersatz auf dem Firmengelände oder auf Privatpartys erfolgreich sind.

Auch Gastronomen finden den Weg ins Snackgeschäft und steigen wie Fernsehkoch Mario Kotaska mit Edelvarianten beliebter Snacks, zum Beispiel der Currywurst, ein. Händler hingegen mischen eher in der Gastronomie- und im To-Go-Geschäft mit. Und selbst der Delivery-Markt bietet noch Platz für Geschäfte mit dem schnellen, convenienten Essen. Das Stück vom Snack-Kuchen ist heiß begehrt - Raum für neue Ansätze und Neuinterpretationen von Altbewährtem gibt es zuhauf.
                  

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