Grüne Woche 2017: Heimisches im Rampenlicht
Grüne Woche 2017

Heimisches im Rampenlicht

Marion Schlag, sch
Appetitliche Präsentation von Gabriele und Fritz Kästel aus dem nordhessischen Borken.
Appetitliche Präsentation von Gabriele und Fritz Kästel aus dem nordhessischen Borken.

BERLIN Konsumfreude bei der Internationalen Grünen Woche (IGW): 120 Euro gab jeder Messegast für Speisen und Getränke aus. Fleischer punkten mit regionalen und nachhaltigen Produkten.

Auf die Grüne-Woche-Besucher war von jeher Verlass. So hatte auch die 82. Auflage der weltgrößten Schlemmerschau nichts an Attraktivität verloren. Unter den 1.650 Ausstellern aus 66 Ländern stellten die über 1.000 heimischen Lebensmittelproduzenten mit ihren kulinarischen Highlights das Gros der essbaren Offerten.

Die zwischen den Küsten bis zu den Alpen hergestellten Produkte boten echte Geschmackserlebnisse: Und sie sind vor allem eines: authentische Originale.

Damit setzte die IGW 2017 den aktuellen Ernährungstrend in Sachen nachhaltig produzierte heimische Erzeugnisse fort – ein Anspruch, den insbesondere das Fleischerhandwerk voll und ganz erfüllt. Das Interesse an guten und gesunden Lebensmitteln und deren nachvollziehbarer Herstellungsweise war ungebrochen. Das bewies der tägliche Run auf die in Halle 3.2. im Erlebnisbauernhof installierte, neu designte Gläserne Schauwerkstatt, in der die Berliner Fleischerfachschule ihr Handwerk präsentierte. 
Fleißig gegessen wurde unter anderem in der Brandenburg-Halle. 80 Prozent der Besucher wollten hier sehen und verkosten, was die Region kulinarisch zu bieten hat. Neben Fischbrötchen und Spreewaldgurke punkteten vor allem die deftigen Wurst- und Schinkenprodukte mit Qualität und Geschmack. Im Angebot: Eberswalder Würste, Golßener Spitzenqualitäten und Lausitzer Gourmet-Leckerbissen.

Zudem war das Fleischerhandwerk in fast allen Messehallen mit Ständen präsent. In der Bundesländerhalle fand der Landschinken aus Vechta reißenden Absatz, und in der hessischen Exposition zeigte die Fleischerei Kohl-Kramer Flagge.

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