Grüne Woche Niedersachsen thematisiert Tierschutzplan

Montag, 11. Januar 2016
Bei diesem Motiv fahren Hühner mit ungekürztem Schnabel und Boxhandschuhen Taxi.
Foto: Ministerium
Bei diesem Motiv fahren Hühner mit ungekürztem Schnabel und Boxhandschuhen Taxi.

Auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin legt Niedersachsen den Schwerpunkt seines Messeauftritts auf Lebensmittel mit Herkunft und Charakter.

Wie die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft mitteilte, thematisiert das Landwirtschaftsministerium des Bundeslandes in der Halle 20 beispielsweise seinen Tierschutzplan und das Eiweißprogramm. Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges kulturelles und touristisches Informationsprogramm.

Beim kulinarischen Angebot in der Niedersachsenhalle liegt der Fokus auf authentischen Produkten aus den jeweiligen Regionen.

Insgesamt sind der Marketinggesellschaft zufolge zehn Ausstellergemeinschaften mit 75 Unterausstellern sowie acht Einzelaussteller auf rund 2.000 m² vor Ort.

Aus der Lüneburger Heide kommt handgebrautes „Schnuckenbräu“-Bier.
Foto: Messe Berlin
Aus der Lüneburger Heide kommt handgebrautes „Schnuckenbräu“-Bier.
Gast ist - wie in den Vorjahren - das Land Bremen mit Bremerhaven mit dem Schwerpunkt Tourismuswerbung.

Wie das Landvolk Niedersachsen mitteilte, haben Akteure aus Niedersachsen einige Termine anberaumt, die separat zur Grünen Woche stattfinden. Demnach lädt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) gemeinsam mit ihrer Schwesterorganisation in Nordrhein-Westfalen am 19. Januar zum „Milchtreff“ in die niedersächsische Landesvertretung ein.

Dabei sollen neben dem Dialog untereinander auch der Austausch mit Verbrauchern und Journalisten im Mittelpunkt stehen. So werden zum Beispiel die Ergebnisse einer Umfrage zu Meinungen und Einstellungen der Bürger zur Milchwirtschaft in Deutschland vorgestellt. Parallel will der Bauernverband Nordostniedersachsen unter dem Motto „Ohne Buern ward dat nix!“ auf dem Messegelände in Halle 20 ein Netzwerk der Landwirtschaft knüpfen.

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