IFFA Leitmesse ist ausgebucht

Freitag, 05. Februar 2016
Laden ein zur IFFA (von links): Klaus Schröter, Heinz-Werner Süss und Wolfgang Marzin.
Foto: jus
Laden ein zur IFFA (von links): Klaus Schröter, Heinz-Werner Süss und Wolfgang Marzin.

Nur noch ziemlich genau drei Monate, dann ist wieder IFFA-Zeit. Alle drei Jahre findet in Frankfurt die Leitmesse für die Fleischwirtschaft statt. Auch dieses Mal sind die Rahmenbedingungen bestens, wie die Veranstalter am Donnerstag bei der Internationalen Pressekonferenz zur IFFA bestätigten.
Die Messe rechnet mit rund 960 Ausstellern aus etwa 50 Ländern, dazu mit 60.000 Fachbesuchern aus 140 Ländern, erklärte Wolfgang Marzin von der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Und auch die Maschinenhersteller klangen hochzufrieden: Der Fachzweig Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen ist 2015 gegen den Trend gewachsen; die Produktion der Fleischverarbeitungsmaschinen dürfte im vergangenen Jahr sogar die Milliardengrenze geknackt haben, berichtete Klaus Schröter, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen.
Klaus Schröter, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen.
Foto: jus
Klaus Schröter, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen.
Für 2016 rechnet der Verband mit einem weiteren Wachstum zwischen drei und fünf Prozent. „So können wir nicht anders, als mit Optimismus und hohen Erwartungen auf die bevorstehende IFFA zu schauen“, bekannte Schröter selbstbewusst.

Zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage zeigte sich auch DFV-Präsident Heinz-Werner Süss. Den Betrieben des Fleischerhandwerks gehe es ausgesprochen gut, wie er den internationalen Journalisten berichtete. Wenngleich der Konzentrationsprozess anhalte: Die Unternehmen am Markt wachsen, jedes Jahr eröffnen aber weniger Fleischereien neu als schließen.

Save the Date

Vom 7. bis zum 12. Mai läuft die IFFA in Frankfurt am Main.
Süss skizzierte die Rahmenbedingungen, mit denen sich die Fachgeschäfte heute konfrontiert sehen: ein verändertes Einkaufsverhalten, harter Wettbewerb vor allem mit den Supermärkten, sich wandelnde Verzehrsgewohnheiten und zudem die zunehmend kritische Einstellung der Verbraucher gegenüber Lebensmitteln, ihrer Erzeugung und Herkunft. Auf all diese Strömungen müssten die Metzger sehr flexibel reagieren. Da verspreche man sich  Unterstützung durch die auf der IFFA präsentierten Lösungen und Produkte.

Süss sieht die Leitmesse in Frankfurt als "umfassende Informationsquelle für unsere Betriebe". Sie sei aber auch Treffpunkt der Branche. Und so lud der DFV-Präsident seine Berufskollegen unter anderem ein, den "Marktplatz des Fleischerhandwerks" in Halle 4 zu besuchen, der dort zwischen dem Wettbewerbsareal und den Messeständen von DFV, Zentrag und afz liegt. So sei er "der zentrale Anlaufpunkt", zeigte sich Süss sicher. Gemeinsam mit der Messe Frankfurt organisiert der DFV wieder Innungsfahrten, so dass die Innungen bequem mit dem Reisebus zur Messe fahren können. Nicht fehlen dürften im "Mutterland der Wurst" natürlich die bekannten Qualitätswettbewerbe.
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