Meat Vision Award 2013

Freitag, 03. Mai 2013

Den "Meat Vision Award 2013" verleihen die Fleischwirtschaftlichen Fachmedien des Deutschen Fachverlags erstmals anlässlich der IFFA in Frankfurt am Main.

Die Auszeichung geht an den genossenschaftliche Fleischvermarkter Westfleisch und das Technologie-unternehmen Natura Foodtec. Die Fachzeitschriften afz - allgemeine fleischer zeitung und FleischWirtschaft zeichnen die Preisträger für ihre nachhaltige Unternehmensstrategie beziehungsweise die innovative Rohschinken-Herstellung am IFFA-Vorabend während der Gala "Spirit of Meat" aus.

Für seine praktischen Versuche zum Warmfleisch-Press-System erkannte die hochkarätig besetzte Jury Fleischermeister Max Gruber aus Großweingarten einen Sonderpreis zu.

Kurzprofil der Preisträger „Meat Vision Award“

(Bild: Fotos: Felix Holland)
Natura Foodtec B.V.
Das niederländische Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und Marktumsetzung einer neuen Verfahrenstechnologie für die Herstellung von Rohschinken mittels Stickstoff-Niederdruck. Gegenüber der herkömmlichen Produktion hat dieses Verfahren Zeit- und Qualitätsvorteile.

Gerade bei Bio-Rohschinken, die nach Möglichkeit ohne Nitrat und Nitrit gefertigt werden sollen, bietet es bezüglich einer durchgängigen Pökelfarbe und der mikrobiologischen Stabilität Vorteile. Pökel- und Aromastoffe werden gezielt und gewebeschonend mittels Stickstoff in den Kern des Schinkens transportiert, was ein vollständiges, schnelles
und gut steuerbares Durchdringen mit Salzen
gewährleistet. Die erste industrielle Applikation
ist bei einem deutschen Rohschinkenhersteller
im Einsatz.

Westfleisch eG
Der genossenschaftliche Fleischkonzern ist der Nachhaltigkeit in der ganzen Wertschöpfungskette verpflichtet. Für Schwein, Rind und Kalb wurden CO2-Footprints berechnet und damit die bisher ermittelten Ökobilanzen komplettiert. Der drittgrößte Fleischvermarkter Deutschlands ist hier Vorreiter. Im April 2010 veröffentlichte Westfleisch, Nr. 5 im EU-Ranking, seine Nachhaltigkeitsleistungen erstmals in einem Bericht nach GRI-Richtlinien.

Inzwischen liegt die dritte Dokumentation vor. Die Berechnung der Emissionen entlang der Produktionskette zeigt wichtige Emissionsquellen auf, woraus sich Minderungspotenziale ableiten lassen. Westfleisch strebt bis zum Jahr 2020 eine Verminderung der Treibhausgase um 20 Prozent an. Ein Beleg für die langfristig und umfassend angelegte Nachhaltigkeitsstrategie ist auch das seit 2007 gelebte Unternehmensleitbild „Qualitätspartnerschaft Westfleisch“.

Hier geht es zur Pressemitteilung.
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